Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge für Schwei­ne­stall

Ein Tier­hal­ter kann eine bau- oder immis­si­ons­schutz­recht­li­che Geneh­mi­gung für eine kos­ten­güns­ti­ge­re Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge als Ersatz für die ursprüng­lich in sei­ner Geneh­mi­gung der Schwei­ne­mast­an­la­ge gefor­der­te mehr­stu­fi­ge Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge nur erlan­gen, wenn er nach­weist, dass die begehr­te Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge in glei­cher Wei­se schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen für die umlie­gen­de Wohn­be­bau­ung ver­hin­dert. Bei ver­blei­ben­den Tier­ge­rü­chen im Rein­gas ist das nicht der Fall.

Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge für Schwei­ne­stall

Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg, Urteil vom 10. März 2010 – 5 A 2630/​08