Aus­la­ge­n­er­stat­tung im Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren

Eine teil­wei­se Erstat­tung der Aus­la­gen ist nach § 34a Abs. 3 BVerfGG auch dann mög­lich, wenn die Ver­fas­sungs­be­schwer­den zwar teil­wei­se ver­wor­fen und teil­wei­se zurück­ge­wie­sen wor­den sind, aber in der Sache zur Klä­rung von Fra­gen von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung bei­getra­gen haben 1.

Aus­la­ge­n­er­stat­tung im Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren

In einem sol­chen Fall ent­spricht es der Bil­lig­keit, den Beschwer­de­füh­rern die durch das Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren ent­stan­de­nen not­wen­di­gen Aus­la­gen in Höhe von einem Drit­tel zu erstat­ten.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 16. Mai 2018 – 2 BvR 2728/​13

  1. vgl. BVerfGE 36, 146, 173 f.; 109, 190, 243 f.; 116, 69, 95; 130, 1, 51[]