Kin­der­por­nos beim Real­schul­leh­rer

Ein Real­schul­leh­rer, der sich 150 Video- und 300 Bild­da­tei­en mit kin­der­por­no­gra­fi­schem Inhalt über eine Tausch­bör­se („Emu­le“) ver­schafft und die­se beses­sen hat, ist selbst unter Berück­sich­ti­gung einer erheb­lich ver­min­der­ter Schuld­fä­hig­keit des Beam­ten aus dem Dienst zu ent­fer­nen.

Kin­der­por­nos beim Real­schul­leh­rer

Dies ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg in einem Fall, in dem die her­un­ter­ge­la­de­nen Datei­en in grob anrei­ße­ri­scher Wei­se die Vor­nah­me von sexu­el­len Hand­lun­gen an oder von Kin­dern (unter 14 Jah­re alten Mäd­chen und Jun­gen) an Erwach­se­nen bezie­hungs­wei­se den tat­säch­li­chen sexu­el­len und schwe­ren sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern (unter 14 Jah­re alten Mäd­chen und Jun­gen) durch Erwach­se­ne im Sin­ne von § 176 und § 176 a StGB zum Gegen­stand hat­ten. So hat­ten die Datei­en etwa zum Inhalt, dass eine erwach­se­ne Per­son mit einer Per­son unter 14 Jah­ren den Bei­schlaf voll­zo­gen oder ähn­li­che sexu­el­le Hand­lun­gen wie das Ein­füh­ren von Fin­gern oder ande­ren Gegen­stän­den in den Kör­per von Kin­dern im Vagi­nal- und Anal­be­reich vor­ge­nom­men hat oder ein Kind hat vor­neh­men las­sen, dass es z. B. einen männ­li­chen Penis in den Mund nimmt.

Der Beklag­te hat, so das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, ein schwe­res Dienst­ver­ge­hen began­gen, das mit sei­ner Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis zu ahn­den ist. Durch sein außer­dienst­li­ches Ver­hal­ten hat der Beklag­te ein Dienst­ver­ge­hen im Sin­ne von § 85 Abs. 1 Satz 2 NBG a. F. (jetzt § 47 Abs. 1 Satz 2 BeamtStG) began­gen, indem er sich den Besitz von kin­der­por­no­gra­fi­schen Datei­en ver­schafft, die­se auf sei­nem pri­va­ten Com­pu­ter bezie­hungs­wei­se sei­nen Fest­plat­ten, CDs und DVDS gespei­chert und damit beses­sen hat. Der Beklag­te hat schuld­haft die ihm nach § 62 Satz 3 NBG a. F. (jetzt § 34 Satz 3 BeamtStG) oblie­gen­de Dienst­pflicht ver­letzt. Danach muss sein Ver­hal­ten inner­halb und außer­halb des Diens­tes der Ach­tung und dem Ver­trau­en gerecht wer­den, die sein Beruf erfor­dert.

Der beam­te­te Leh­rer hat durch das fest­ge­stell­te Ver­hal­ten ein außer­dienst­li­ches Dienst­ver­ge­hen im Sin­ne von § 85 Abs. 1 Satz 2 NBG a. F. (§ 47 Abs. 1 Satz 2 BeamtStG) began­gen und schuld­haft die ihm oblie­gen­de Pflicht zu einem ach­tungs- und ver­trau­ens­wür­di­gen Ver­hal­ten außer­halb des Diens­tes (§ 62 Satz 3 NBG a. F., § 34 Satz 3 BeamtStG) ver­letzt. Zu den Dienst­pflich­ten der Leh­rer, die den umfas­sen­den Bil­dungs­auf­trag der Schu­le (§ 2 NSchG) zu erfül­len haben, gehö­ren der Unter­richt und die Erzie­hung der ihnen anver­trau­ten Schü­ler unter Beach­tung der Eltern­rech­te. Die Leh­rer sol­len die Schü­ler mit dem gel­ten­den Wer­te­sys­tem und den Moral­vor­stel­lun­gen der Gesell­schaft bekannt machen und sie zu deren Ein­hal­tung anhal­ten. Damit der Erzie­hungs­auf­trag mit der not­wen­di­gen Über­zeu­gung und Glaub­wür­dig­keit erfüllt wer­den kann, ist von einem Leh­rer beson­de­re Zuver­läs­sig­keit und Ver­trau­ens­wür­dig­keit auf sitt­li­chem Gebiet zu ver­lan­gen. Die­sen Anfor­de­run­gen wird ein Leh­rer nicht gerecht, wenn er gra­vie­rend gegen gel­ten­de Moral­vor­stel­lun­gen ver­stößt und Straf­tat­be­stän­de erfüllt. Hier­durch macht er sich als Erzie­her und Vor­bild der ihm anver­trau­ten Schü­ler untrag­bar [1]. Ange­sichts des­sen begeg­net die Ein­stu­fung des außer­dienst­li­chen Fehl­ver­hal­tens des Beklag­ten als Dienst­ver­ge­hen kei­nen Beden­ken [2]. Die­se Ein­schät­zung recht­fer­tigt sich dar­aus, dass es sich bei dem Sich-Ver­schaf­fen und dem Besitz kin­der­por­no­gra­fi­scher Dar­stel­lun­gen um eine Rechts­ver­let­zung von hohem Gewicht han­delt, die wegen des spe­zi­fi­schen Unrechts­ge­halts sol­cher Taten ein gro­ßes Maß an Miss­bil­li­gung in den Augen der All­ge­mein­heit wie auch aus der – objek­ti­viert zu ver­ste­hen­den – Sicht des Dienst­herrn nach sich zieht. Bil­der, die das tat­säch­li­che Gesche­hen sexu­el­ler Hand­lun­gen an oder von Kin­dern oder eines (schwe­ren) sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern durch Erwach­se­ne wie­der­ge­ben und die Kin­der für die Erre­gung eines sexu­el­len Rei­zes beim Betrach­ter aus­nut­zen, ste­hen – auch unter Berück­sich­ti­gung der in den letz­ten Jahr­zehn­ten libe­ra­ler gewor­de­nen Anschau­un­gen über geschlechts­be­zo­ge­ne Hand­lun­gen und deren Dar­stel­lung – mit den all­ge­mei­nen Wert­vor­stel­lun­gen nicht in Ein­klang. Kin­der­por­no­gra­fi­sche Dar­stel­lun­gen degra­die­ren die Miss­brauchs­op­fer zum blo­ßen aus­wech­sel­ba­ren Objekt geschlecht­li­cher Begier­de. Sie ver­sto­ßen daher gegen die unan­tast­ba­re Men­schen­wür­de (Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG). Zugleich ist der sexu­el­le Miss­brauch eines Kin­des, wie er bei der Her­stel­lung der­ar­ti­gen Mate­ri­als statt­fin­det, in hohem Maße per­sön­lich­keits- und sozi­al­schäd­lich [3]. Als ver­ab­scheu­ungs­wür­dig sind auch die Beschaf­fung und der Besitz kin­der­por­no­gra­fi­scher Dar­stel­lun­gen anzu­se­hen. Denn auch der Kon­su­ment der­ar­ti­ger Dar­stel­lun­gen trägt dazu bei, dass Kin­der sexu­ell miss­braucht wer­den. Gera­de die Nach­fra­ge nach der­ar­ti­gem Mate­ri­al schafft näm­lich einen Anreiz, kin­der­por­no­gra­fi­sche Bil­der her­zu­stel­len und die betrof­fe­nen Kin­der zu miss­brau­chen. Dar­aus erwächst eine Ver­ant­wort­lich­keit des Kon­su­men­ten sol­cher Dar­stel­lun­gen für die Exis­tenz eines ent­spre­chen­den Mark­tes und den mit sei­ner Ver­sor­gung ver­bun­de­nen Kin­des­miss­brauch. Ein Beam­ter, der wie der Beklag­te sich den Besitz kin­der­por­no­gra­fi­schen Mate­ri­als ver­schafft und es besitzt, offen­bart damit erheb­li­che Per­sön­lich­keits­män­gel, die eine nach­hal­ti­ge Anse­hens­schä­di­gung oder gar einen völ­li­gen Anse­hens­ver­lust nach sich zie­hen, weil er das Ver­trau­en des Dienst­herrn, das die­ser in sei­ne Selbst­be­herr­schung, sei­ne Zuver­läs­sig­keit und sei­ne mora­li­sche Inte­gri­tät setzt, von Grund auf erschüt­tert oder zer­stört hat [4]. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist mit dem Bil­dungs­auf­trag der Schu­le unver­ein­bar und lässt des­sen Erfül­lung durch den Beam­ten zwei­fel­haft erschei­nen [5]. Vor die­sem Hin­ter­grund ist auch ein ent­spre­chen­des, aus­schließ­lich außer­dienst­li­ches Fehl­ver­hal­ten des Beam­ten als Dienst­ver­ge­hen zu qua­li­fi­zie­ren.

Das von dem Beklag­ten began­ge­ne Dienst­ver­ge­hen ist mit der Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis zu ahn­den.

Die Ent­schei­dung über eine Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ergeht nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen (§ 14 Abs. 1 Satz 1 NDiszG). Sie ist nach der Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens zu bemes­sen (§ 14 Abs. 1 Satz 2 NDiszG), wobei nach § 14 Abs. 1 Satz 3 NDiszG das Per­sön­lich­keits­bild des Beam­ten ein­schließ­lich sei­nes bis­he­ri­gen dienst­li­chen Ver­hal­tens ange­mes­sen zu berück­sich­ti­gen ist und fer­ner berück­sich­tigt wer­den soll, in wel­chem Umfang der Beam­te das Ver­trau­en des Dienst­herrn und der All­ge­mein­heit beein­träch­tigt hat (§ 14 Abs. 1 Satz 4 NDiszG). Die Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens beur­teilt sich nach den objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Hand­lungs­merk­ma­len der Ver­feh­lung, den beson­de­ren Umstän­den der Tat­be­ge­hung und den unmit­tel­ba­ren Fol­gen für den dienst­li­chen Bereich und für Drit­te [6]. Bei der Bemes­sung von Art und Maß der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ist eine dis­zi­pli­na­ri­sche Gesamt­wür­di­gung aller be- und ent­las­ten­den Umstän­de vor­zu­neh­men [7].

Maß­ge­ben­des Bemes­sungs­kri­te­ri­um für die Bestim­mung einer Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ist die Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens. Da der Kon­su­ment von kin­der­por­no­gra­fi­schen Dar­stel­lun­gen wie den­je­ni­gen, die bei dem Beklag­ten gefun­den wur­den, dazu bei­trägt, dass Kin­der (schwer) sexu­ell miss­braucht wer­den, weil er gera­de die Nach­fra­ge nach der­ar­ti­gem Mate­ri­al und damit einen Anreiz schafft, kin­der­por­no­gra­fi­sche Bil­der her­zu­stel­len und die betrof­fe­nen Kin­der zu miss­brau­chen, han­delt es sich ange­sichts des mit dem sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern ver­bun­de­nen Ein­griffs in deren Men­schen­wür­de sowie den Fol­gen für die Miss­brauchs­op­fer um ein der­art schwe­res Dienst­ver­ge­hen, das nach Auf­fas­sung des Senats jeden­falls dann in der Regel die Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis zur Fol­ge hat, wenn der Beam­te einer Grup­pe ange­hört, die – all­ge­mein oder unter dem Gesichts­punkt des Schut­zes der sexu­el­len Inte­gri­tät von Kin­dern und Jugend­li­chen – beson­ders in die Pflicht genom­men und zu vor­bild­li­chem Ver­hal­ten auf­ge­ru­fen ist. Hier­zu zählt die Grup­pe der Leh­rer, die wegen der Bege­hung eines sol­chen Dienst­ver­ge­hens regel­mä­ßig untrag­bar für den Dienst­herrn wer­den [8]. Die­ser Auf­fas­sung hat sich jeden­falls im Ergeb­nis das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nach Erhö­hung des Straf­rah­mens des § 184 b StGB für das Sich-Ver­schaf­fen und den Besitz kin­der­por­no­gra­fi­scher Schrif­ten ange­schlos­sen. Danach ist bei einem Dienst­ver­ge­hen der vor­lie­gen­den Art der zum Tat­zeit­punkt gel­ten­de Straf­rah­men für die Bestim­mung des Ori­en­tie­rungs­rah­mens für die Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me maß­geb­lich. Nach der Ver­schär­fung des Straf­rah­mens durch das Gesetz zur Ände­rung der Vor­schrif­ten über die Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung und zur Ände­rung ande­rer Vor­schrif­ten vom 27. Dezem­ber 2003 [9] von einem auf zwei Jah­re Frei­heits­stra­fe ist ange­sichts der Dienst­pflich­ten der Leh­rer die Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis der Ori­en­tie­rungs­rah­men [5]

Die Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens, die eine Ent­fer­nung des Beklag­ten aus dem Dienst­ver­hält­nis als ange­mes­sen indi­ziert, wird nicht nur durch den Straf­rah­men bestimmt, son­dern durch sämt­li­che be- und ent­las­ten­den Umstän­de des Ein­zel­fal­les.

Als beson­ders erschwe­rend wirkt hier vor allem, dass die Datei­en mit kin­der­por­no­gra­fi­schem Inhalt nicht nur den sexu­el­len Miss­brauch im Sin­ne von § 176 StGB, son­dern auch den schwe­ren sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern (§ 176 a StGB) zum Gegen­stand haben. Die­ser Umstand ist, wenn es um die Straf­bar­keit eines sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern geht, für die Straf­an­dro­hung von Bedeu­tung und kann inso­weit auch bei der Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me rele­vant sein [10]. Er ist aber auch nach Auf­fas­sung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts bei dem Sich-Ver­schaf­fen des Besit­zes und dem Besitz kin­der­por­no­gra­fi­scher Schrif­ten beacht­lich, obwohl sich durch die Unter­schei­dung von sexu­el­lem Miss­brauch oder schwe­rem sexu­el­len Miss­brauch als Inhal­te kin­der­por­no­gra­fi­scher Schrif­ten nicht der Straf­rah­men ändert. Denn die­ser Umstand wirkt sich auf den Unrechts­ge­halt der Tat aus. So hat das Amts­ge­richt in sei­nem Straf­ur­teil im Rah­men der kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung aus­drück­lich dar­auf abge­stellt, dass die Datei­en „über­wie­gend sogar den schwe­ren sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern dar­stel­len“ und das Gewicht der Tat aus straf­recht­li­cher Sicht im „mitt­le­ren Schwe­re­be­reich“ anzu­sie­deln ist. Das Amts­ge­richt hat in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich von har­ter Por­no­gra­fie gespro­chen. Der­ar­ti­ge Abbil­dun­gen schlie­ßen die Annah­me eines min­der schwe­ren Fal­les unter dis­zi­pli­nar­recht­li­chen Gesichts­punk­ten aus [11]. Das Amts­ge­richt hat, auch wenn es eini­ge zu Guns­ten des Beklag­ten spre­chen­de Umstän­de wie des­sen vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung, sei­ne vor­aus­sicht­li­che end­gül­ti­ge Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis und sei­ne begon­ne­ne The­ra­pie berück­sich­tigt hat, auf eine Frei­heits­stra­fe von zehn Mona­ten erkannt und die­se wegen der güns­ti­gen Pro­gno­se zur Bewäh­rung aus­ge­setzt, weil es eine sol­che Stra­fe zur Ein­wir­kung auf den Beklag­ten für gebo­ten sowie tat- und schuld­an­ge­mes­sen erach­tet hat. Hier­bei hat es unter ande­rem des­halb nicht auf eine höhe­re Frei­heits­stra­fe erkannt, weil es zu Guns­ten des Beklag­ten in die Straf­zu­mes­sungs­er­wä­gun­gen ein­ge­stellt hat, dass der Beklag­te auf­grund des Tat­vor­wurfs bereits vor­läu­fig sei­nes Diens­tes ent­ho­ben wor­den sei, 50 vom Hun­dert sei­ner Dienst­be­zü­ge ein­be­hal­ten wor­den sei­en und nicht aus­zu­schlie­ßen sei, dass er auf­grund der vor­ge­wor­fe­nen Gescheh­nis­se end­gül­tig sei­nes Diens­tes ent­ho­ben wer­de. Die Straf­zu­mes­sungs­er­wä­gun­gen haben zwar für die Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me kei­ne aus­schlag­ge­ben­de Bedeu­tung. Denn die mit dem Straf­ver­fah­ren einer­seits und mit dem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ande­rer­seits ver­folg­ten Zwe­cke unter­schei­den sich in deut­li­chem Maße. Wäh­rend die Kri­mi­nal­stra­fe neben Abschre­ckung und Bes­se­rung der Süh­ne für began­ge­nes Unrecht gegen den all­ge­mei­nen Rechts­frie­den dient, ist die dis­zi­pli­na­ri­sche Ahn­dung dar­auf aus­ge­rich­tet, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit und das Anse­hen des öffent­li­chen Diens­tes auf­recht zu erhal­ten [12]. Jedoch ist ange­sichts die­ser Aus­füh­run­gen für den Senat ent­schei­dend, dass sich das Gewicht der Tat aus straf­recht­li­cher Sicht im „mitt­le­ren Schwe­re­be­reich“ und damit grund­sätz­lich im Bereich der ein­jäh­ri­gen Frei­heits­stra­fe bewegt, die – wenn sie aus­ge­spro­chen wor­den wäre – nach § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 NBG a. F. (nun­mehr § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BeamtStG) bereits kraft Geset­zes zum Ver­lust der Beam­ten­rech­te geführt hät­te.

Erschwe­rend zu berück­sich­ti­gen hat der Senat bei der Bestim­mung der ange­mes­se­nen Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me des Wei­te­ren das Aus­maß der Gefähr­dung dienst­li­cher Belan­ge. Da der Beklag­te als Real­schul­leh­rer auch Kin­der unter 14 Jah­ren unter­rich­tet hat und unter­rich­ten wür­de, besteht ein nicht uner­heb­li­ches Aus­maß der Gefähr­dung dienst­li­cher Belan­ge, wenn Eltern erfah­ren soll­ten, dass der Leh­rer ihrer Kin­der als Kon­su­ment und Anbie­ter kin­der­por­no­gra­fi­scher Bil­der in Erschei­nung getre­ten ist [13]. Die Gefähr­dung dienst­li­cher Belan­ge erweist sich im vor­lie­gen­den Fall als beson­ders hoch, da nach den Fest­stel­lun­gen im straf­ge­richt­li­chen Urteil im Rah­men der Aus­set­zung der Frei­heits­stra­fe zur Bewäh­rung die Tat wegen der Per­sön­lich­keit des Beklag­ten Auf­se­hen in der Öffent­lich­keit erregt hat.

Auf­grund die­ser zusätz­li­chen, die beson­de­re Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens kenn­zeich­nen­den Umstän­de kön­nen die zu Guns­ten des Beklag­ten spre­chen­den Umstän­de ein Abse­hen von der Regel­maß­nah­me nicht recht­fer­ti­gen. Sie ent­fal­ten nicht ein sol­ches Gewicht, als dass sie ein Ver­las­sen des Ori­en­tie­rungs­rah­mens auch unter Berück­sich­ti­gung des Per­sön­lich­keits­bil­des gebie­ten. Statt­des­sen bleibt aus Sicht des Senats die Fest­stel­lung gerecht­fer­tigt, dass der Beklag­te sich durch sein Ver­hal­ten für einen Ver­bleib im Beam­ten­ver­hält­nis untrag­bar gemacht hat.

Ein Abse­hen von der dis­zi­pli­na­ren Höchst­maß­nah­me kommt nur dann in Betracht, wenn beson­de­re, aner­kann­te Mil­de­rungs­grün­de gege­ben sind oder das Ver­hal­ten des Beklag­ten auf­grund ent­las­ten­der sons­ti­ger Gesichts­punk­te in einem mil­de­ren Licht erscheint mit der Fol­ge, dass noch die Annah­me eines Rest­ver­trau­ens des Dienst­herrn in den Beam­ten gerecht­fer­tigt ist. Vor­lie­gend las­sen sich zwar ent­las­ten­de Umstän­de zu Guns­ten des Beklag­ten anfüh­ren. Doch las­sen die­se Umstän­de in dem hier zu ent­schei­den­den Fall aus­nahms­wei­se nicht den Schluss zu, dass noch ein Rest­ver­trau­en des Dienst­herrn in den Beam­ten ange­nom­men wer­den kann.

Zu die­sem Ergeb­nis kommt der Senat, obwohl er von einer erheb­lich ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit im Sin­ne von § 21 StGB des Beklag­ten wäh­rend des Tat­zeit­raums über­zeugt ist. Erheb­lich ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit gemäß §§ 20, 21 StGB setzt nach der bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung [14] vor­aus, dass die Fähig­keit, das Unrecht einer Tat ein­zu­se­hen oder nach die­ser Ein­sicht zu han­deln, wegen einer Stö­rung im Sin­ne von § 20 StGB bei Tat­be­ge­hung erheb­lich ein­ge­schränkt war. Für die Steue­rungs­fä­hig­keit kommt es dar­auf an, ob das Hem­mungs­ver­mö­gen so stark her­ab­ge­setzt war, dass der Betrof­fe­ne den Tat­an­rei­zen erheb­lich weni­ger Wider­stand als gewöhn­lich ent­ge­gen­zu­set­zen ver­moch­te. Die Fra­ge, ob die Ver­min­de­rung der Steue­rungs­fä­hig­keit auf­grund einer krank­haf­ten see­li­schen Stö­rung „erheb­lich“ war, ist eine Rechts­fra­ge, die die Ver­wal­tungs­ge­rich­te ohne Bin­dung an die Ein­schät­zung Sach­ver­stän­di­ger in eige­ner Ver­ant­wor­tung zu beant­wor­ten haben. Hier­zu bedarf es einer Gesamt­schau der Per­sön­lich­keits­struk­tur des Betrof­fe­nen, sei­nes Erschei­nungs­bil­des vor, wäh­rend und nach der Tat und der Berück­sich­ti­gung der Tat­um­stän­de, ins­be­son­de­re der Vor­ge­hens­wei­se. Für die Annah­me einer erheb­li­chen Min­de­rung der Schuld­fä­hig­keit sind schwer­wie­gen­de Gesichts­punk­te her­an­zu­zie­hen wie etwa Psy­cho­pa­thien, Neu­ro­sen, Trieb­stö­run­gen, leich­te­re For­men des Schwach­sinns, alters­be­ding­te Per­sön­lich­keits­ver­än­de­run­gen, Affekt­zu­stän­de sowie Fol­ge­er­schei­nun­gen einer Abhän­gig­keit von Alko­hol, Dro­gen oder Medi­ka­men­ten [15]. Die Erheb­lich­keits­schwel­le liegt umso höher, je schwe­rer das in Rede ste­hen­de Delikt wiegt. Dem­entspre­chend hängt im Dis­zi­pli­nar­recht die Beur­tei­lung der Erheb­lich­keit im Sin­ne von § 21 StGB von der Bedeu­tung und Ein­seh­bar­keit der ver­letz­ten Dienst­pflich­ten ab [16].

Die­se Vor­aus­set­zun­gen sind vor­lie­gend erfüllt, wes­halb dem dies­be­züg­lich in der münd­li­chen Ver­hand­lung hilfs­wei­se gestell­ten Beweis­an­trag nicht nach­ge­gan­gen wer­den muss. Viel­mehr kann der Senat von einer Beweis­auf­nah­me abse­hen, weil er die ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit ohne Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens als wahr unter­stel­len kann. Zu Guns­ten des Beklag­ten ist neben der erheb­lich ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit zu beach­ten, dass er sich nach Auf­de­ckung der Tat in eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung bege­ben und eine Paar­se­xu­althe­ra­pie begon­nen hat, die zu einer Bes­se­rung sei­nes Zustan­des geführt hat und die Annah­me recht­fer­tigt, dass er nicht wie­der sei­ne Dienst­pflich­ten durch ein ver­gleich­ba­res Ver­hal­ten ver­let­zen wird. Eben­falls mil­dernd ist das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment auch für Kin­der und Jugend­li­che zu berück­sich­ti­gen, dass der Beklag­te gezeigt hat.

Auf­grund der ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit des Beklag­ten und der wei­te­ren mil­de­ren Umstän­de wird nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts regel­mä­ßig die Höchst­maß­nah­me nicht mehr aus­ge­spro­chen wer­den kön­nen [10]. Die­ser Auf­fas­sung schließt sich das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt an, sieht aber eine Aus­nah­me von die­ser Regel dann als gege­ben an, wenn – wie hier – erheb­li­che Erschwe­rungs­grün­de hin­zu­tre­ten, die das ohne­hin schon grund­sätz­lich mit der Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis zu ahn­den­de Dienst­ver­ge­hen noch­mals in einem deut­lich schwe­re­ren Licht erschei­nen las­sen und unum­stöß­lich den Schluss recht­fer­ti­gen, dass der Beam­te – hier der Beklag­te – sich für den Dienst im Beam­ten­ver­hält­nis durch sein Ver­hal­ten auch im Rah­men der gebo­te­nen Gesamt­ab­wä­gung aller be- und ent­las­ten­den Umstän­de des Fal­les unter Berück­sich­ti­gung sei­nes Per­sön­lich­keits­bil­des und sei­nes bis­he­ri­gen dienst­li­chen Ver­hal­tens untrag­bar gemacht hat.

Der Mil­de­rungs­grund der ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit und die wei­te­ren mil­dern­den Umstän­de wei­sen nicht ein sol­ches Gewicht auf, das zu einem Abse­hen von der dis­zi­pli­na­ren Höchst­maß­nah­me führt. Aus­schlag­ge­bend ist inso­weit, dass die Datei­en über­wie­gend die Dar­stel­lung tat­säch­li­chen schwe­ren sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern zum Gegen­stand haben. Die­ser Umstand sowie das geplan­te und vor­sätz­li­che Han­deln des Beklag­ten in der Tausch­bör­se und im chat-room und die kon­kre­te Gefähr­dung dienst­li­cher Belan­ge geben dem Dienst­ver­ge­hen ein beson­ders schwe­res Gewicht, das es recht­fer­tigt, auch in Anse­hung einer ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit des Beklag­ten, sei­ner nach Tat­auf­de­ckung begon­ne­nen The­ra­pie und sei­nes ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments nicht von der Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis abzu­se­hen. Zwar geben die Ursa­chen für die ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit des Beklag­ten eine Erklä­rung für sein Ver­hal­ten. Doch genügt die­se Erklä­rung ange­sichts des gleich­zei­tig plan­vol­len Vor­ge­hens des Beklag­ten bei dem Sich-Ver­schaf­fen des Besit­zes und dem Besitz der Datei­en nicht für die Schluss­fol­ge­rung, er kön­ne in sei­nem Beruf als Leh­rer noch als Vor­bild die­nen und daher noch ein Rest­ver­trau­en sei­nes Dienst­herrn und der All­ge­mein­heit in Anspruch neh­men. Dies gilt ins­be­son­de­re in Anbe­tracht der mit dem außer­dienst­li­chen Fehl­ver­hal­ten des Beklag­ten ein­her­ge­hen­den beson­de­ren Gefähr­dung des Anse­hens des Berufs­be­am­ten­tums, die sich vor­lie­gend durch die Bericht­erstat­tung in der Pres­se rea­li­siert hat. Eine mil­de­re Maß­nah­me auf der Grund­la­ge der genann­ten Ent­las­tungs­grün­de schei­det schließ­lich auch des­halb aus, um nicht nur dem Beklag­ten selbst, son­dern auch sei­ner Umge­bung (gene­ral­prä­ven­tiv) nach­hal­tig die Schwe­re sei­nes Dienst­ver­ge­hens vor Augen zu füh­ren [17].

Dies gilt auch unter Berück­sich­ti­gung des Per­sön­lich­keits­bil­des des Beklag­ten. Einer­seits hat er sich vor der Bege­hung des Dienst­ver­ge­hens als Leh­rer und in der Öffent­lich­keit unta­de­lig ver­hal­ten; sein ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment hat zu gro­ßem Anse­hen geführt und zeugt von einer hohen Sozi­al­kom­pe­tenz des Beklag­ten. Ande­rer­seits hat er sich einen Nick­na­men gege­ben, um die Datei­en zu erhal­ten. Er hat unter ande­rem mit einem aus­län­di­schen Teil­neh­mer auf Eng­lisch im chat-room kom­mu­ni­ziert, um an Datei­en mit kin­der­por­no­gra­fi­schen Bil­dern zu kom­men. Dies zeigt, dass er trotz sei­ner ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit ziel­ge­rich­tet vor­ge­gan­gen ist, um die Datei­en zu erhal­ten. Sei­ne Vor­ge­hens­wei­se stellt sich als durch Gewohn­heit ver­fes­tig­te Ver­hal­tens­ten­denz dar, was dar­auf schlie­ßen lässt, dass er in dem gesam­ten Tat­zeit­raum sein Ver­hal­ten nicht kri­tisch reflek­tiert hat. Dies wird auch durch sei­ne Bemer­kun­gen deut­lich, die er gegen­über der Poli­zei wäh­rend der Haus­durch­su­chung mehr­mals wie­der­holt hat, näm­lich dass es „irgend­wann einen halt ein­ho­len wür­de“. Der Beklag­te war sich sei­nes Ver­hal­tens und der sich dar­aus erge­ben­den Kon­se­quen­zen bewusst, hat aber hier­aus nicht die ent­spre­chen­den Kon­se­quen­zen gezo­gen. Dies tat er erst, als ihm nach Ent­de­ckung der Tat und nach dem sich anschlie­ßen­den Straf­ver­fah­ren die Kon­se­quen­zen vor Augen geführt wor­den sind.

Ange­sichts des­sen steht auch das vor der Bege­hung des Dienst­ver­ge­hens gezeig­te dienst­li­che Ver­hal­ten des Beklag­ten der Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis nicht ent­ge­gen. Die ord­nungs­ge­mä­ße Erfül­lung der Dienst­pflich­ten stellt das nor­ma­le Ver­hal­ten eines Beam­ten dar und ist daher nicht geeig­net, die Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens so zu rela­ti­vie­ren, dass bei einem Beam­ten, der sich untrag­bar gemacht hat, von einer Dienst­ent­fer­nung abzu­se­hen ist.

Die Ent­fer­nung des Beklag­ten aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ver­stößt schließ­lich auch nicht gegen den Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit. Inso­weit kommt es nicht auf die finan­zi­el­len oder sozia­len Aus­wir­kun­gen der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me für den Beklag­ten an. Auch sind nicht die Aus­wir­kun­gen auf die Fami­lie des Beklag­ten in den Blick zu neh­men. In das Ver­hält­nis zu set­zen sind viel­mehr die Zer­stö­rung des Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses zum Dienst­herrn, zu der das Fehl­ver­hal­ten geführt hat, und die dem­entspre­chend ver­häng­te Maß­nah­me. Hat ein Beam­ter – wie hier der Beklag­te – durch ein ihm vor­werf­ba­res Ver­hal­ten die Ver­trau­ens­grund­la­ge zer­stört, ist sei­ne Ent­fer­nung aus dem Dienst die ein­zi­ge Mög­lich­keit, das durch den Dienst­herrn sonst nicht lös­ba­re Beam­ten­ver­hält­nis ein­sei­tig zu been­den. Die allein dar­in lie­gen­de Här­te für den Betrof­fe­nen ist nicht unver­hält­nis­mä­ßig; sie beruht viel­mehr auf ihm zure­chen­ba­ren Ver­hal­ten [18].

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 01. März 2011 – 20 LD 1/​09

  1. vgl. auch NDH, Beschluss vom 21.02.2005 – 1 NDH M 10/​04, NJW 2005, 1387 f.; Nds. OVG, Urteil vom 17.07.2007 – 19 LD 13/​06[]
  2. eben­so im Fal­le eines Leh­rers: BVerwG, Urteil vom 19.08.2010 – 2 C 5.10[]
  3. BVerwG, Urteil vom 25.03.2010 – 2 C 83.08, BVerw­GE 136, 173[]
  4. vgl. zum Vor­ste­hen­den nur BayVGH, Urteil vom 02.12.2009 – 16a D 087.509, m. w. N.[]
  5. vgl. BVerwG, Urteil vom 19.08.2010 – 2 C 5.10[][]
  6. vgl. BVerwG, Urtei­le vom 20.10.2005 – 2 C 12.04, BVerw­GE 124, 252, 259; und vom 30.11.2006 – 1 D 6.05; Nds. OVG, Urteil vom 17.07.2007 – 19 LD 13/​06[]
  7. vgl. nur Nds. OVG, Urteil vom 06.03.2008 – 20 LD 10/​06, m.w.N.[]
  8. vgl. Nds. OVG, Urteil vom 22.06.2010 – 20 LD 3/​08; eben­so BayVGH, Urteil vom 02.12.2009 – 16a D 08.509, m. w. N.; VGH Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 03.07.2002 – DL 17 S 24/​01[]
  9. BGBl. I S. 3007[]
  10. vgl. BVerwG, Urteil vom 25.03.2010 – 2 C 83.08, BVerw­GE 136, 173[][]
  11. vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 06.07.2000 – 2 WD 9.00, BVerw­GE 111, 291 ff.; VGH Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 03.07.2002 – DL 17 S 24/​01[]
  12. vgl.: BayVGH, Urteil vom 01.06.2005 – 16a D 04.3502, BayVBl. 2006, 187 ff., m. w. N.; Nds. OVG, Urteil vom 22.03.2007 – 19 LD 4/​06[]
  13. eben­so VGH Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 03.07.2002 – DL 17 S 24/​01[]
  14. vgl. BVerwG, Beschluss vom 27.10.2008 – 2 B 48/​08[]
  15. vgl. Lackner/​Kühl, StGB, § 21 Rn. 2 m.w.N.[]
  16. vgl. auch BVerwG, Urteil vom 29.05.2008 – 2 C 59.07, Buch­holz 235.1 § 70 BDG Nr. 3[]
  17. vgl. zur Zuläs­sig­keit der Berück­sich­ti­gung von gene­ral­prä­ven­ti­ven Erwä­gun­gen BVerwG, Urteil vom 25.08.2009 – 1 D 1.08, Buch­holz 232.0 § 77 BBG 2009 Nr. 1 = NVwZ 2010, 713[]
  18. vgl.: Nds. OVG, Urteil vom 06.03.2008 – 20 LD 10/​06, m. N.[]