Kampfhunde mit Wesenstest

Anordnungen zur Haltung von en können nicht allein mit der erlassen werden, dass die e in der verordnung aufgeführt sind, wenn die e den sog. bestanden haben. Mit dieser hat der Bayerische shof dem Halter eines s stattgegeben, der von der örtlichen verpflichtet worden war, ihren an der Leine zu führen, obwohl er den sogenannten bestanden hatte.

Kampfhunde mit Wesenstest

Die allein auf die Zugehörigkeit zu dieser rasse gestützten behördlichen Anordnungen zur haltung wurden vom Bayerischen shof aufgehoben. Zugleich hat der shofs aber betont, dass in der eine konkrete Gefahr für Leib und Leben Dritter besteht, wenn – unabhängig von ihrer Rasse – große auf öffentlichen n und Wegen mit relevantem Publikumsverkehr frei umherlaufen, durch eine hierzu nicht befähigte Person geführt werden oder nicht ausbruchsicher untergebracht werden. Angesichts der gravierenden Folgen, die aus einem Fehlverhalten von Mensch oder Tier entstehen könnten, reiche bereits die geringe Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung von Leben oder Gesundheit aus, um eine konkrete Gefahr anzunehmen und damit Anordnungen zu rechtfertigen.

Gleichwohl hat der Bayerische shof die Anordnung aufgehoben, weil die beklagte Verwaltungsgemeinschaft in der gesetzlich vorgeschriebenen sabwägung der Verpflichtung, alle großen und kräftigen gleich zu behandeln, nicht ausreichend nachgekommen ist. Unabhängig von besonderen Vorkommnissen hat die sbehörde in ständiger halter mit einem belegt, deren einer in der everordnung gelisteten Rasse angehörten, während andere große , wie beispielsweise Schäferhund oder Dobermann, frei umherlaufen durften, außer sie waren bereits in einen Beißvorfall verwickelt oder sonst auffällig geworden. Diese Praxis verstößt nach Auffassung des Bayerischen shofs gegen den verfassungsrechtlichen .

Bayerischer shof, vom 9. November 2010 – 10 BV 06.3053