Pro­hi­bi­ti­ve Hun­de­steu­er für einen Kampf­hund

Eine Steu­er­be­las­tung von 2000 Euro für einen soge­nan­nen Kampf­hund, die den anzu­neh­men­den Hun­­­de­hal­­tungs-Auf­­wand pro Jahr von 900 bis 1000 Euro so deut­lich über­steigt, ist nicht mehr zu recht­fer­ti­gen und wirkt sich aus wie ein auf bestimm­te Ras­sen bezo­ge­nes Hun­de­hal­tungs­ver­bot. Mti die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den

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Hun­de­beis­se­rei

Beisst ein Hund einen ande­ren, so ist das aus­rei­chend für die Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des nach § 7 Abs. 1 Satz 2 NHundG. Mit dem Bescheid vom 2. Novem­ber 2011 stell­te der Antrags­geg­ner die Gefähr­lich­keit des vom Antrag­stel­ler gehal­te­nen Hun­des, der zunächst als Staf­fordshire Ter­ri­er und nach­fol­gend als "Boxer­misch­lings­hün­din" ein­ge­stuft wur­de, nach

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Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des

Die von wech­sel­sei­ti­gen Aggres­sio­nen gepräg­te Begeg­nung zwei­er Hun­de ent­spricht den natür­li­chen und art­ge­mä­ßen Ver­hal­tens­wei­sen von Hun­den, ohne dass hier­aus die Besorg­nis einer das natür­li­che Maß über­stei­gen­den Kampf­be­reit­schaft oder Angriffs­lust oder gar eine Ver­let­zungs­ab­sicht gefol­gert wer­den kann. Eine gestei­ger­te Aggres­si­vi­tät bzw. eine über das natür­li­che Maß hin­aus­ge­hen­de Kampf­be­reit­schaft, Angriffs­lust oder Schär­fe

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Hun­de­steu­er für Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­ri­er

Eine Kom­mu­ne ist berech­tigt, von dem Hal­ter eines Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­ri­er eine erhöh­te Hun­de­steu­er von 600,– € im Jahr zu ver­lan­gen, ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz. Der Hun­de­hal­ter hielt bis zum März 2010 drei Hun­de, eines der Tie­re stammt von der Ras­se Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­ri­er ab. Ein sol­cher Hund gilt

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Kampf­hun­de mit Wesens­test

Anord­nun­gen zur Hal­tung von Hun­den kön­nen nicht allein mit der Begrün­dung erlas­sen wer­den, dass die Hun­de in der Kampf­hun­de­ver­ord­nung auf­ge­führt sind, wenn die Hun­de den sog. Wesens­test bestan­den haben. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof dem Hal­ter eines Rott­wei­lers statt­ge­ge­ben, der von der ört­li­chen Ord­nungs­be­hör­de ver­pflich­tet wor­den war, ihren

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Hunds­gut­ach­ten

Über die Gefähr­lich­keit eines Hun­des, der an meh­re­ren Beiß­vor­fäl­len betei­ligt war, darf ein Gut­ach­ten ein­ge­holt wer­den. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat­te der Hund des Antrag­stel­lers im Mai 2008 sowie im Juli und August 2009 jeweils ande­re Hun­de gebis­sen. Dar­auf­hin gab die Ord­nungs­be­hör­de dem Antrag­stel­ler

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Erhöh­te Hun­de­steu­er für Bull­ma­stiff

Eine erhöh­te Hun­de­steu­er auch für Hun­de der Ras­se Bull­ma­stiff ist recht­mä­ßig, ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz für die Hun­de­steu­er­sat­zung der Stadt Bad Dürk­heim, obwohl die­se Ras­se nach dem rhein­­land-pfäl­zi­­schen Lan­des­hun­de­ge­setz nicht als gefähr­li­che Ras­se ein­ge­stuft wird. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Koblenz ent­schie­de­nen Rechts­streits ist Hal­te­rin

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Der nicht mehr gefähr­li­che gefähr­li­che Hund

Das Nie­der­säch­si­sche Hun­de­ge­setz regelt kein spe­zi­el­les Ver­fah­ren für eine erneu­te Über­prü­fung und Auf­he­bung einer bestands­kräf­ti­gen Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des, schließt einen Rück­griff auf die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten der §§ 48 ff. VwVfG aber auch nicht aus. Die Vor­la­ge eines posi­ti­ven Wesens­tests wie auch der Besuch einer Hun­de­schu­le nach Fest­stel­lung der

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Sach­kun­de­nach­weis für gefähr­li­che Hun­de in Nie­der­sach­sen

Ein Sach­kun­de­nach­weis im Sin­ne des § 8 NHundG setzt vor­aus, dass der Hun­de­hal­ter prak­ti­sche Fähig­kei­ten zum Füh­ren eines Hun­des in der Frei­fol­ge bele­gen kann. Mit die­ser Begrün­dung lehn­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Sta­de eine Kla­ge ab, mir der die Klä­ge­rin eine Erlaub­nis begehr­te, ihren gefähr­li­chen Hund zu hal­ten. Rechts­grund­la­ge für die Ertei­lung

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Gna­den­frist für bis­si­ge Schä­fer­hun­de

Bis­si­ge Hun­de dür­fen von der zustän­di­gen Ord­nungs­be­hör­de beschlag­nahmt und ein­ge­zo­gen, nicht aber auch sofort ein­ge­schlä­fert wer­den. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg hat mit den Eil­an­trag des Hal­ters einer Schä­fer­hün­din gegen deren Beschlag­nah­me und Ein­zie­hung abge­lehnt, die die Stadt Dorn­han nach dem drit­ten Beiß­vor­fall ange­ord­net hat­te. Soweit die Stadt dar­über hin­aus die sofor­ti­ge

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Kampf­hun­de­steu­er

Eine Gemein­de, die "Kampf­hun­de" wegen ihrer poten­zi­el­len Gefähr­lich­keit erhöht besteu­ern will, darf auf die Ras­se­lis­te in lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen zur Gefah­ren­ab­wehr zurück­grei­fen, wenn es kei­ne Anhalts­punk­te dafür gibt, dass die zugrun­de lie­gen­den Erkennt­nis­se offen­sicht­lich über­holt sind. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg jetzt die Beru­fung einer Hal­te­rin eines Ame­ri­can Staf­fordshire

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Kei­ne erhöh­te Kampf­hun­de­steu­er

In die Fra­ge, ob die Gemein­den für bestimm­te Hun­de­ras­sen (”Kampf­hun­de”) einen erhöh­ten Hun­de­steu­er­satz fest­le­gen kön­nen, ist auf­grund neu­er wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se wie­der Leben gekom­men. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Sig­ma­rin­gen auf die Kla­ge einer Hun­de­hal­te­rin gegen einen Hun­de­steu­er­be­scheid ent­schie­den, dass eine die Stadt Lai­chin­gen für das Hal­ten eines sog. Kampf­hun­des nicht

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Kampf­hun­de­steu­er auch für Misch­lin­ge

Auf die Beru­fung der Stadt Hal­le hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt jetzt die Kla­ge eines Hun­de­hal­ters gegen eine erhöh­te Hun­de­steu­er für einen als gefähr­lich ein­ge­stuf­ten Hund abge­wie­sen. Bei dem Hund han­delt es sich um einen Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­­ri­er-Mix. Das Gericht hat die Erhe­bung einer erhöh­ten Hun­de­steu­er auch für die

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Kampf­hun­de­steu­er

Die Erhe­bung einer erhöh­ten Hun­de­steu­er für einen Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­ri­er ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz nicht zu bean­stan­den. In dem jetzt vom VG Koblenz ent­schie­de­nen Fall hielt die Klä­ge­rin bis Okto­ber 2006 zwei Hun­de die­ser Ras­se, einer ver­starb im Okto­ber 2006. Zunächst ver­lang­te die zustän­di­ge Orts­ge­mein­de Kap­pel eine Hun­de­steu­er

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