Doku­men­ten­tre­so­re – Sicher­heit für ver­trau­li­che Unter­la­gen

Rechts­an­wäl­te sind in beson­de­rem Maße dem Daten­schutz und der siche­ren Auf­be­wah­rung ver­trau­li­cher Unter­la­gen ver­pflich­tet. Bewei­se, Ermitt­lungs­er­geb­nis­se und Zeu­gen­aus­sa­gen müs­sen so unter­ge­bracht sein, dass weder die Ein­sicht durch Unbe­rech­tig­te noch der Dieb­stahl mög­lich sind.

Doku­men­ten­tre­so­re – Sicher­heit für ver­trau­li­che Unter­la­gen

Wel­che Bewei­se gel­ten vor Gericht?

Bild: © Stockbyte/Thinkstock
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Land­läu­fig herrscht die Auf­fas­sung, dass ille­gal beschaff­te Bewei­se vor Gericht nicht gül­tig sind. Dies ist aber nicht zwangs­läu­fig der Fall, wie ein Urteil des BGH aus dem Jah­re 2009 besagt. Zwar muss jeder Ein­zel­fall gründ­lich geprüft wer­den, aus­ge­schlos­sen ist die­ses Vor­ge­hen jedoch nicht. Des­halb ist es umso wich­ti­ger, dass alle Unter­la­gen, die zu einem Fall gehö­ren, sicher ver­wahrt wer­den. Doku­men­ten­tre­so­re von ABC Tre­so­re bie­ten hier idea­le Lösun­gen. Die Unter­la­gen wer­den vor unbe­rech­tig­tem Zugriff geschützt, der Anwalt ist in der Lage, sei­ne recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen hin­sicht­lich Ver­trau­lich­keit und Daten­schutz zu erfül­len.

Ein­bruch­schutz in ver­schie­de­nen Klas­sen

Tre­so­re zur Siche­rung von Doku­men­ten sind ide­al auf die­sen Ein­satz­be­reich abge­stimmt und kön­nen zudem je nach Anfor­de­rung in ver­schie­de­nen Klas­sen gelie­fert wer­den. Rele­vant sind hier die Nor­men EN 14450 und EN 1143 – 1 sowie die VDMA 24992 vom August 1995. Fol­gen­de Klas­sen sind (nicht nur für Doku­men­ten­tre­so­re) gebräuch­lich:

  • kein Ein­bruch­schutz
  • Sicher­heits­stu­fe B
  • Sicher­heits­stu­fe S"
  • Wider­stands­grad N/​0
  • Wider­stands­grad I
  • Wider­stands­grad II
  • Wider­stands­grad III

Neben der Ein­tei­lung nach Ein­bruch­schutz kön­nen Doku­men­ten­tre­so­re auch hin­sicht­lich des Brand-, bzw. Feu­er­schut­zes geglie­dert sein. Unter­schie­den wird hier nach der Wider­stands­dau­er gegen Feu­er.

Wel­che Unter­la­gen müs­sen in den Doku­men­ten­tre­sor?

Die Ant­wort auf die­se Fra­ge ist ein­fach: Grund­sätz­lich soll­ten alle Doku­men­te aus dem straf- oder zivil­recht­li­chen Bereich sicher ver­wahrt wer­den. Immer dann, wenn es um Infor­ma­tio­nen geht, die einem Kli­en­ten scha­den kön­nen oder wenn Doku­men­te pri­va­te Daten ent­hal­ten, muss eine aus­rei­chen­de Siche­rung gewähr­leis­tet sein. Eine abge­schlos­se­ne Tür zum Archiv ist dafür im Ernst­fall nicht aus­rei­chend.

Der Schutz von Daten wie er im Daten­schutz­ge­setz vor­ge­schrie­ben wird, nimmt einen zuneh­mend hohen Stel­len­wert ein. Neben der siche­ren Auf­be­wah­rung von Doku­men­ten in Papier­form, nimmt auch der Schutz der elek­tro­ni­schen Daten einen zuneh­mend hohen Stel­len­wert ein.