Elek­tro­ni­sche Haupt­ver­samm­lung

Die Mit­glied­staa­ten der EU müs­sen bör­sen­no­tier­ten Akti­en­ge­sell­schaf­ten dem­nächst die Mög­lich­keit geben, Haupt­ver­samm­lun­gen für die online-Teil­nah­me zu öff­nen. Dies schreibt eine neue Richt­li­nie vor, auf die sich das Euro­päi­sche Par­la­ment und der Rat jetzt geei­nigt haben. Heu­te stimm­te der Rechts­aus­schuss (JURI) des Euro­päi­schen Par­la­ments einem Text zu, den die Mit­glied­staa­ten im Rat schon zuvor gebil­ligt hat­ten.

Elek­tro­ni­sche Haupt­ver­samm­lung

Neben der Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Haupt­ver­samm­lung ent­hält die Richt­li­nie wei­te­re Maß­nah­men, um die Haupt­ver­samm­lungs­prä­senz zu erhö­hen: Ein Aktio­när kann künf­tig jede belie­bi­ge Per­son sei­ner Wahl mit einer Stimm­rechts­voll­macht aus­stat­ten. Gesell­schaf­ten müs­sen die Aktio­nä­re auch grenz­über­schrei­tend über Haupt­ver­samm­lun­gen und die genau­en Teil­nah­me­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren. Damit ver­fü­gen Aktio­nä­re künf­tig sowohl über die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen, als auch die tat­säch­li­chen Instru­men­te, um ihr Stimm­recht aktiv aus­zu­üben.

Das Ple­num des Euro­päi­schen Par­la­ments muss dem Vor­schlag noch zustim­men, bevor er for­mal vom Rat ? vor­aus­sicht­lich im Febru­ar – ver­ab­schie­det wer­den kann.