Nicht­gel­tend­ma­chen eines Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruchs in der Kri­se

Ver­bürgt sich ein wesent­lich an einer GmbH betei­lig­ter Gesell­schaf­ter zuguns­ten eines Drit­ten, um zu ermög­li­chen, dass die­ser mit der GmbH ein für sie güns­ti­ges Geschäft abschließt, so kann eine einem Dar­le­hen wirt­schaft­lich ver­gleich­ba­re Rechts­hand­lung (§ 32a Abs. 3 Satz 1 GmbHG) dar­in lie­gen, dass der Gesell­schaf­ter nach sei­ner Inan­spruch­nah­me aus der Bürg­schaft einen Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch gegen die GmbH nicht gel­tend macht und in der Liqui­da­ti­on end­gül­tig mit ihm aus­fällt.

Nicht­gel­tend­ma­chen eines Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruchs in der Kri­se

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 4. März 2008 – IX R 80/​06