Nut­zungs­aus­fall bei einer Schiffs­ha­va­rie auf dem Rhein

Der Anspruch des bei einer Hava­rie geschä­dig­ten Schiffs­eig­ners auf Ersatz des durch die erzwun­ge­ne Still­le­gung sei­nes Schif­fes ver­ur­sach­ten Nut­zungs­aus­fall­scha­dens muss nicht zwin­gend anhand der Lie­ge­geld­sät­ze des § 4 Bin­SchLV (Lade- und Lösch­zei­ten­ver­ord­nung) berech­net wer­den. Es ist nicht rechts­feh­ler­haft, wenn der Tatrich­ter auf die Lie­ge­geld­sät­ze nach § 32 BinSchG 1994 zurück­greift und die­se ent­spre­chend der Preis­ent­wick­lung inde­xiert.

Nut­zungs­aus­fall bei einer Schiffs­ha­va­rie auf dem Rhein

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. Dezem­ber 2008 – VI ZR 48/​08