Kopier­lä­den und die Urhe­ber­rechts­ver­gü­tung

Der Inha­ber eines Kopier­la­dens hat die nach § 54a Abs. 2, § 54d Abs. 2 UrhG (F: 25.7.1994) geschul­de­te urhe­ber­recht­li­che Ver­gü­tung für das Betrei­ben von Foto­ko­pier­ge­rä­ten grund­sätz­lich auch dann in vol­ler Höhe zu zah­len, wenn er eine Selbst­be­die­nung durch Kun­den aus­ge­schlos­sen und sei­ne Ange­stell­ten ange­wie­sen hat, nur urhe­ber­recht­lich nicht geschütz­te Wer­ke zu ver­viel­fäl­ti­gen.

Kopier­lä­den und die Urhe­ber­rechts­ver­gü­tung

Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten dür­fen sich zur Gel­tend­ma­chung der nach § 54h Abs. 1 UrhG nur von ihnen wahr­zu­neh­men­den urhe­ber­recht­li­chen Ver­gü­tungs­an­sprü­che eines Inkas­so­un­ter­neh­mens bedie­nen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 20. Novem­ber 2008 – I ZR 62/​06