Was ein Unter­neh­mens­grün­der zu tun hat

Die Bun­des­re­gie­rung beschreibt in einer acht­sei­ti­gen Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge der FDP-Frak­ti­on, wel­che büro­kra­ti­schen Pflich­ten ein Unter­neh­mens­grün­der zu erle­di­gen hat.

Was ein Unter­neh­mens­grün­der zu tun hat

So müs­se die Grün­dung eines Unter­neh­mens etwa bei der zustän­di­gen Behör­de der Gemein­de- oder Stadt­ver­wal­tung ange­mel­det wer­den. Dazu sei es not­wen­dig, ein For­mu­lar aus­zu­fül­len. Wer­den Arbeit­neh­mer beschäf­tigt, sei bei der ört­li­chen Agen­tur für Arbeit eine Betriebs­num­mer zu bean­tra­gen. Zudem müss­ten die Beschäf­tig­ten bei der Kran­ken­kas­se zur Ren­ten-, Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sowie bei der Berufs­ge­nos­sen­schaft zur Unfall­ver­si­che­rung ange­mel­det wer­den. Dabei han­de­le es sich jeweils um ein For­mu­lar, wobei die­se Vor­gän­ge übli­cher­wei­se von den Kom­mu­nen über­nom­men wür­den. Die Anzei­ge des Gewer­bes wer­de auch an das Finanz­amt wei­ter­ge­lei­tet. Falls not­wen­dig, sei auch eine Ein­tra­gung bei der jeweils zustän­di­gen Berufs­kam­mer erfor­der­lich, heißt es wei­ter. Wer­den so genann­te erlaub­nis­pflich­ti­ge Gewer­be aus­ge­übt, könn­ten wei­te­re Anträ­ge erfor­der­lich wer­den, schreibt die Regie­rung.

Ein­zel­kauf­leu­te, Per­so­nen- und Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten sei­en dar­über hin­aus ver­pflich­tet, sich in das Han­dels­re­gis­ter ein­tra­gen zu las­sen, wobei dies seit die­sem Jahr grund­sätz­lich nur noch elek­tro­nisch gesche­he. In eini­gen Bun­des­län­dern wür­den Unter­neh­men bereits mit einem ein­zi­gen Digi­tal­for­mu­lar gemel­det, des­sen Daten zum Bei­spiel an einen Zen­tral­ser­ver über­tra­gen wer­den, auf den alle im Grün­dungs­pro­zess betei­lig­ten Behör­den direk­ten Zugriff haben, sodass wei­te­re For­mu­la­re nicht mehr aus­ge­füllt wer­den müs­sen.

Wie es in der Ant­wort wei­ter heißt, lie­gen der Bun­des­re­gie­rung zu den durch­schnitt­li­chen Kos­ten sowie zur Bear­bei­tungs­dau­er kei­ne sta­tis­ti­schen Daten vor.