Anhö­rungs­rü­ge – und kei­ne Gegen­vor­stel­lung

Die gesetz­lich nicht gere­gel­te Gegen­vor­stel­lung ist unstatt­haft und damit unzu­läs­sig, wenn die Ent­schei­dung des Gerichts in mate­ri­el­le Rechts­kraft erwach­sen ist.

Anhö­rungs­rü­ge – und kei­ne Gegen­vor­stel­lung

Neben den (hier: bereits beschie­de­nen) Anhö­rungs­rü­gen gemäß § 321a ZPO kommt eine in der Zivil­pro­zess­ord­nung nicht vor­ge­se­he­ne Durch­bre­chung der mate­ri­el­len Rechts­kraft im Wege einer Gegen­vor­stel­lung nicht in Betracht 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Juli 2018 – I ZB 101/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 22.10.2015 – VI ZR 25/​14 1; Beschluss vom 02.12 2015 – I ZB 107/​15 2; Beschluss vom 21.03.2018 – I ZB 118/​17 3[]