Beru­fungs­be­grün­dung – und die Con­tai­ner-Signa­tur

Die Rechts­fra­ge der Zuläs­sig­keit der Ver­wen­dung einer soge­nann­ten Con­tai­ner-Signa­tur im Zeit­raum nach dem 1. Janu­ar 2018 (§ 130a ZPO, § 4 ERVV) ist mitt­ler­wei­le höchst­rich­ter­lich geklärt [1].

Beru­fungs­be­grün­dung – und die Con­tai­ner-Signa­tur

Wird die Beru­fung hier­nach als unzu­läs­sig ver­wor­fen, ver­letzt dies die Rechts­mit­tel­füh­rer auch nicht in deren Ansprü­chen auf Gewäh­rung wir­kungs­vol­len Rechts­schut­zes (Art. 2 Abs. 1 GG iVm dem Rechts­staats­prin­zip gemäß Art. 20 Abs. 3 GG) und auf recht­li­ches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG).

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 14. April 2020 – VIII ZB 27/​19

  1. BGH, Beschluss vom 15.05.2019 – XII ZB 573/​18, NJW 2019, 2230 Rn. 12 ff.; eben­so auch OLG Frank­furt a.M., Beschluss vom 22.02.2019 – 14 U 115/​18[]