Der ver­spä­te­te Streit um die Aktiv­le­gi­ti­ma­ti­on der Klägerin

Das Bestrei­ten der „Aktiv­le­gi­ti­ma­ti­on“ (hier gemeint: Pro­zess­füh­rungs­be­fug­nis) der Klä­ge­rin durch den Beklag­ten in der Beru­fungs­be­grün­dung kann nicht gemäß § 531 Abs. 2 ZPO als ver­spä­tet zurück­ge­wie­sen werden.

Der ver­spä­te­te Streit um die Aktiv­le­gi­ti­ma­ti­on der Klägerin

Tat­sa­chen­vor­trag zu den von Amts wegen zu prü­fen­den Pro­zess­vor­aus­set­zun­gen darf nicht unter Anwen­dung von Prä­k­lu­si­ons­vor­schrif­ten unbe­rück­sich­tigt blei­ben1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. Juli 2021 – V ZR 284/​19

  1. vgl. BGH, Urteil vom 10.10.1985 – IX ZR 73/​85, NJWRR 1986, 157 f.[]

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