Die Abwei­sung einer nicht erho­be­nen Kla­ge

Nach § 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist ein Gericht nicht befugt, einer Par­tei etwas zuzu­spre­chen, was nicht bean­tragt ist. Ent­spre­chen­des gilt, wenn das Gericht dem Klä­ger einen Anspruch abspricht, den die­ser nicht erho­ben hat 1.

Die Abwei­sung einer nicht erho­be­nen Kla­ge

Das ange­foch­te­ne Urteil unter­liegt im Hin­blick auf den aus der Ver­let­zung von § 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO beru­hen­den Ver­fah­rens­feh­ler der Kor­rek­tur, um eine sonst ein­tre­ten­de Rechts­kraft (hier­zu BAG 18.05.2011 – 4 AZR 457/​09, Rn. 12; BGH 28.05.1998 – I ZR 275/​95, zu II 2 a der Grün­de) aus­zu­schlie­ßen.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 25. August 2015 – 1 AZR 754/​13

  1. BAG 15.04.2015 – 4 AZR 796/​13, Rn. 21 mwN; BGH 28.05.1998 – I ZR 275/​95, zu II 2 a der Grün­de[]