Kom­mu­na­le Scha­dens­aus­gleich – als nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ein

Nach all­ge­mei­ner Ansicht in der Recht­spre­chung und Lite­ra­tur han­delt es sich bei den Kom­mu­na­len Scha­dens­aus­glei­chen (vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 4 VAG; § 1 Abs. 3 Nr. 3 VAG aF) typi­scher­wei­se um nicht­rechts­fä­hi­ge Ver­ei­ne 1.

Kom­mu­na­le Scha­dens­aus­gleich – als nicht­rechts­fä­hi­ger Ver­ein

Da sei­ne Tätig­keit auf einen wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb gerich­tet ist, stellt er einen nicht kon­zes­sio­nier­ten (vgl. § 22 BGB) Wirt­schafts­ver­ein dar.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Janu­ar 2016 – V ZB 19/​15

  1. BGH, Beschluss vom 14.07.2010 – IV ZR 250/​09, VersR 2010, 1598, 1599; Urteil vom 22.10.1969 – IV ZR 635/​68, VersR 1970, 25; Urteil vom 16.11.1967 – II ZR 259/​64, VersR 1968, 138; Schwart­ze, Die Kom­mu­na­len Scha­dens­aus­glei­che, 2011, S. 71 ff.; Peter­sen, Ent­ste­hung, Rechts­na­tur und Auf­ga­ben­stel­lung des Kom­mu­na­len Scha­dens­aus­gleichs Han­no­ver, 1992, S. 21 ff.; Knott, Die kom­mu­na­len Haft­pflicht­scha­den­aus­glei­che, 1951, S. 13 ff.; Fahr/​Kaulbach/​Bähr, VAG, 4. Aufl., § 1 Rn. 80; Brink­mann in Pütt­ner, Hand­buch der kom­mu­na­len Wis­sen­schaft und Pra­xis, Bd. 5, 2. Aufl., § 107, 2. A[]