Grau­stu­fen­mo­ni­to­re – und ihre zoll­recht­li­che Ein­rei­hung

Dass ein Moni­tor nicht nur Bil­der wie­der­ge­ben kann, die von einer auto­ma­ti­schen Daten­ver­ar­bei­tungs­ma­schi­ne stam­men, son­dern auch aus ande­ren Quel­len stam­men­de Bil­der, ver­leiht ihm kei­ne "eige­ne Funk­ti­on" (ande­re Funk­ti­on als Daten­ver­ar­bei­tung) i.S. der Anm. 5 E zu Kap. 84 KN. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in Mün­chen und änder­te damit sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung.

Grau­stu­fen­mo­ni­to­re – und ihre zoll­recht­li­che Ein­rei­hung

Ein Moni­tor führt auch nicht des­halb eine ande­re Funk­ti­on als Daten­ver­ar­bei­tung aus, so der Bun­des­fi­nanz­hof wei­ter, weil er in der Lage ist, im Schwarz-Weiß-Bild Grau­stu­fen exakt wie­der­zu­ge­ben, und des­halb für die Bild­wie­der­ga­be radio­lo­gi­scher Auf­nah­men beson­ders geeig­net ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2009 – VII R 42/​07