ELENA kommt

ELENA, der elektro­ni­sche Entgeltnachweis, kommt. Die papier­ge­bun­de­nen Beschei­ni­gun­gen des Arbeit­ge­bers bei der Bean­tra­gung von Arbeits­lo­sen­geld I, Bun­des­er­zie­hungs­geld und Wohn­geld wer­den vor­aus­sicht­lich ab dem Jahr 2012 durch einen elek­tro­ni­schen Ent­gelt­nach­weis ersetzt. Der Bun­des­rat hat am Frei­tag den Kom­pro­miss des Ver­mitt­lungs­aus­schus­ses bestä­tigt und dem Gesetz über das Ver­fah­ren des elek­tro­ni­schen Ent­gelt­nach­wei­ses (ELE­NA-Ver­fah­rens­ge­setz) end­gül­tig zuge­stimmt. Damit kann mit den Vor­be­rei­tun­gen zur Ein­füh­rung des elek­tro­ni­schen Ent­gelt­nach­wei­ses noch in die­sem Jahr begon­nen wer­den.

ELENA kommt

Gegen­stand des vor­an­ge­gan­ge­nen Ver­mitt­lungs­ver­fah­rens waren Dif­fe­ren­zen zwi­schen Bund und Län­dern bei der Finan­zie­rung des Vor­ha­bens. Im Ergeb­nis haben sich bei­de Sei­ten dar­auf ver­stän­digt, dass der Bund die Anschub­fi­nan­zie­rung in den Jah­ren 2009 bis 2013 ent­ge­gen sei­ner ursprüng­li­chen Absicht allein über­nimmt. Für die ab 2014 lau­fen­den Betriebs­kos­ten kom­men dann die­je­ni­gen Bund- und Län­der­be­hör­den auf, die über ELENA Daten abru­fen.