Sozi­al­hil­fe und die Unter­kunfts­kos­ten für die Assis­tenz­pfle­ge

Im Rah­men der Sozi­al­hil­fe besteht nach § 19 Abs 3 SGB XII in Ver­bin­dung mit § 65 Abs 1 Satz 1 SGB XII dem Grun­de nach ein Anspruch eines Pfle­ge­be­dürf­ti­gen auf Über­nah­me der antei­li­gen Kos­ten der "Unter­kunft" für die im Rah­men des Arbeit­ge­ber­mo­dells beschäf­tig­ten Pfle­ge­per­so­nen.

Sozi­al­hil­fe und die Unter­kunfts­kos­ten für die Assis­tenz­pfle­ge

Dem kann nicht ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den, es han­de­le sich bei den gel­tend gemach­ten Kos­ten um Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt, für die ungüns­ti­ge­re Rege­lun­gen über die Berück­sich­ti­gung von Ein­kom­men gäl­ten bzw wegen Erwerbs­fä­hig­keit Leis­tun­gen nach dem Sozi­al­ge­setz­buch Zwei­tes Buch – Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de – (SGB II) zu zah­len wären. Erge­ben sich Kos­ten für die Woh­nung not­wen­di­ger­wei­se im Zusam­men­hang mit erbrach­ten Hil­fen zur Pfle­ge und wird der Inhalt der Leis­tung – wie beim gesetz­lich pri­vi­le­gier­ten Arbeit­ge­ber­mo­dell, des­sen kon­kre­te Aus­ge­stal­tung grund­sätz­lich dem zu Pfle­gen­den über­las­sen blei­ben muss – von den Rege­lun­gen über Pfle­ge­leis­tun­gen erfasst, erfor­dert das Leis­tungs­ziel wegen der not­wen­di­gen Ver­knüp­fung antei­li­ger Unter­kunfts­kos­ten mit der Pfle­ge die Anwen­dung der güns­ti­ge­ren Vor­schrif­ten über die Berück­sich­ti­gung von Ein­kom­men nach den § § 85 ff SGB XII.

In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det der 1973 gebo­re­ne, im streit­be­fan­ge­nen Zeit­raum ledi­ge und ver­mö­gens­lo­se Klä­ger, der seit 1992 Sozi­al­hil­fe­pfle­ge­leis­tun­gen im sog Arbeit­ge­ber­mo­dell (Beschäf­ti­gung von Pfle­ge­per­so­nen als Arbeit­ge­ber), an einer Duchen­ne­schen Mus­kel­dys­tro­phie mit beatmungs­pflich­ti­ger respi­ra­to­ri­scher Insuf­fi­zi­enz sowie Herz­in­suf­fi­zi­enz. Er benö­tigt einen Spe­zi­al­roll­stuhl und ist rund um die Uhr auf Pfle­ge­leis­tun­gen ange­wie­sen. Er ist der Pfle­ge­stu­fe III zuge­ord­net und erhält Pfle­ge­geld aus der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung. Der Klä­ger erziel­te aus einer Tätig­keit als Bil­dungs- und Sozi­al­be­ra­ter, die er in einem Umfang von 19,25 Stun­den wöchent­lich aus­üb­te und zu deren Aus­übung der Bei­gela­de­ne als Inte­gra­ti­ons­amt einen Zuschuss zur Beschäf­ti­gung einer Assis­tenz­kraft am Arbeits­platz gewähr­te, im Okto­ber 2005 einen Ver­dienst von 1572,73 € brut­to (1066,69 € net­to).

Im Som­mer 2004 stell­te er einen Antrag auf wei­te­re Über­nah­me der Pfle­ge­kos­ten für die per­sön­li­che Assis­tenz im Rah­men des Arbeit­ge­ber­mo­dells für die Zeit nach sei­nem Umzug von T nach B, den er spä­ter aus­drück­lich auf die Über­nah­me der anfal­len­den Kos­ten wegen eines den Pfle­ge­per­so­nen zur Ver­fü­gung gestell­ten Zim­mers, eines sog Assis­tenz­zim­mers, erstreck­te. Zum 1.11.2004 mie­te­te er eine etwa 63 m² gro­ße Zwei­zim­mer­woh­nung in B an. Die Mie­te (487,15 € kalt zuzüg­lich 127,36 € Neben­kos­ten­vor­aus­zah­lung) zahl­te der Klä­ger ab Sep­tem­ber 2005 selbst. In der Woh­nung wur­de er rund um die Uhr durch von ihm ange­lern­te und beschäf­tig­te Assis­tenz­kräf­te betreut, die jeweils in 24-stün­di­gen Schich­ten tätig waren. Für deren Auf­ent­halt in Ruhe­pau­sen und bei Arbeits­un­ter­bre­chun­gen war in der Woh­nung ein sepa­ra­ter Raum (Grö­ße ca 16 m²) ein­ge­rich­tet und mit dem not­wen­di­gen Mobi­li­ar aus­ge­stat­tet.

Die Lohn- und Lohn­ne­ben­kos­ten der vom Klä­ger beschäf­tig­ten Assis­tenz­kräf­te über­nahm der Sozi­al­hil­fe­trä­ger als Leis­tun­gen der Hil­fe zur Pfle­ge unter Berück­sich­ti­gung des von der Pfle­ge­kas­se an den Klä­ger gezahl­ten Pfle­ge­gelds, die Über­nah­me der antei­li­gen Kos­ten für die Woh­nungs­nut­zung lehn­te er hin­ge­gen ab. Zu Unrecht, wie jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt befand:

Die Kos­ten für die Woh­nungs­nut­zung, ins­be­son­de­re für die des Assis­tenz­zim­mers, bil­den als Leis­tung der Hil­fe zur Pfle­ge einen abtrenn­ba­ren Streit­ge­gen­stand. Sie las­sen sich näm­lich recht­lich und sach­lich als nur mit­tel­bar mit der Beschäf­ti­gung von beson­de­ren Pfle­ge­kräf­ten im Arbeit­ge­ber­mo­dell (§ 66 Abs 4 Satz 2 SGB XII) ver­bun­de­ne Kos­ten von den übri­gen Leis­tun­gen der Hil­fe zur Pfle­ge, die der Klä­ger nach §§ 61 ff SGB XII in der Form der Über­nah­me von Lohn- und Lohn­ne­ben­kos­ten und damit ggf zusam­men­hän­gen­der wei­te­rer Kos­ten nach § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII erhält, tren­nen und sind des­halb nicht nur blo­ßes Berech­nungs­ele­ment im Rah­men eines Gesamt­an­spruchs aus § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII. Es han­delt sich bei die­sen nur mit­tel­bar durch die Pfle­ge des Klä­gers ent­ste­hen­den Sach­kos­ten um einen ande­ren Anspruch, der neben die von § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII schon sei­nem Wort­laut nach erfass­ten Per­so­nal­kos­ten für die Pfle­ge­per­so­nen tritt und in der Sozi­al­hil­fe nur des­halb – nicht aber im Sozi­al­ge­setz­buch Elf­tes Buch – Sozia­le Pfle­ge­ver­si­che­rung – (SGB XI) – über­nah­me­fä­hig ist, weil das Arbeit­ge­ber­mo­dell in § 66 Abs 4 Satz 2 SGB XII eine beson­de­re Pri­vi­le­gie­rung erfah­ren hat. Davon ist im Übri­gen auch die Beklag­te aus­ge­gan­gen, die über die Kos­ten für das Assis­tenz­zim­mer und die Über­nah­me der Lohn- und Lohn­ne­ben­kos­ten der Assis­tenz­kräf­te in getrenn­ten Beschei­den ent­schie­den hat.

Der Klä­ger hat einen Anspruch auf Über­nah­me der Kos­ten der Woh­nungs­nut­zung nach § 19 Abs 3, § 61 Abs 1 und § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII 1. Er gehört nach den bin­den­den (§ 163 SGG) Fest­stel­lun­gen des LSG zu dem nach § 61 Abs 1 Satz 1 SGB XII anspruchs­be­rech­tig­ten Per­so­nen­kreis. Bei den Kos­ten für die Woh­nungs­nut­zung han­delt es sich um eine Leis­tung der Hil­fe zur Pfle­ge, nicht um Ein­glie­de­rungs­hil­fe und auch nicht um Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt. Die­se sind näm­lich untrenn­bar (nur) mit der Sicher­stel­lung der häus­li­chen Pfle­ge des Klä­gers ver­bun­den; denn das Assis­tenz­zim­mer wird allein zu die­sem Zweck vor­ge­hal­ten. Es soll damit – glei­cher­ma­ßen wie mit der Beschäf­ti­gung der Assis­tenz­kräf­te selbst – weder die Inte­gra­ti­on des Klä­gers in die Gesell­schaft geför­dert wer­den (dies kann zwar ein Neben­ef­fekt einer erfolg­rei­chen Pfle­ge sein, ist aber nicht ihr eigent­li­ches Ziel, vgl § 53 Abs 3 Satz 2 SGB XII), wor­auf Leis­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach § 53 Abs 3 SGB XII jedoch vor­ran­gig hin­zu­wir­ken haben 2, noch ist es das Ziel der Woh­nungs­nut­zung, den Assis­tenz­kräf­ten einen vor Unbil­den des Wet­ters und der Wit­te­rung geschütz­ten räum­li­chen Lebens­mit­tel­punkt zu gewähr­leis­ten 3. Sie zäh­len des­halb auch nicht zu den Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung, deren Über­nah­me sich nach § 29 SGB XII 4 oder aber nach § 22 SGB II – Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de – zu rich­ten hät­te. Die Assis­tenz­kräf­te nut­zen das Zim­mer allein im Zusam­men­hang mit ihrer Ver­pflich­tung zur Pfle­ge des Klä­gers und haben ihren räum­li­chen Lebens­mit­tel­punkt außer­halb. Auch der Klä­ger selbst hält das Zim­mer nur für sei­ne Assis­tenz­kräf­te als Rück­zugs­raum bereit. Dass das Assis­tenz­zim­mer räum­lich Bestand­teil der vom Klä­ger ange­mie­te­ten Woh­nung ist, genügt mit­hin nicht, um die antei­lig anfal­len­den Kos­ten als Kos­ten der Unter­kunft zu qua­li­fi­zie­ren. Für eine Qua­li­fi­zie­rung der Kos­ten der Woh­nungs­nut­zung als Bestand­teil der Hil­fe zur Pfle­ge nach § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII spricht zudem das mit der im Ver­gleich zur Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt güns­ti­ge­ren Ein­kom­mens­be­rech­nung bei beson­de­ren Sozi­al­hil­fe­leis­tun­gen nach den §§ 85 ff SGB XII vom Gesetz­ge­ber ver­folg­te Ziel der Siche­rung eines Lebens­stan­dards ober­halb der für die Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt maß­geb­li­chen Bedürf­tig­keits­gren­ze nach § 19 Abs 1, §§ 82 ff SGB XII. Die­ses könn­te nur unzu­rei­chend sicher­ge­stellt wer­den, wür­den für die im Arbeit­ge­ber­mo­dell anfal­len­den Sach­kos­ten ungüns­ti­ge­re Ein­kom­mens­gren­zen gel­ten.

Der Anspruch ergibt sich trotz des in § 61 Abs 2 Satz 2 SGB XII ent­hal­te­nen Ver­wei­ses auf die Vor­schrif­ten der Sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung (SGB XI) nicht aus § 36 SGB XI. Denn der Ver­weis auf das SGB XI ist weder im Hin­blick auf Leis­tungs­hö­he noch den Inhalt der Leis­tun­gen im Bereich der Sozi­al­hil­fe abschlie­ßend. Es bedarf im vor­lie­gen­den Fall kei­ner Ent­schei­dung, wel­che Bedeu­tung die­se – miss­glück­te 5 – Vor­schrift über­haupt hat – es könn­te dar­in ggf zum Aus­druck gebracht wer­den, dass (nur) dort, wo das SGB XII kei­ne beson­de­ren Rege­lun­gen zu den Leis­tun­gen der Hil­fe zur Pfle­ge ent­hält, auf das SGB XI zurück­zu­grei­fen ist; jeden­falls für die hier gewähr­ten Leis­tun­gen der häus­li­chen Pfle­ge ent­hal­ten die §§ 63 ff SGB XII aus­dif­fe­ren­zier­te und voll­stän­di­ge Rege­lun­gen zu den Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen und dem Leis­tungs­um­fang, die einem Rück­griff auf § 36 SGB XI ent­ge­gen­ste­hen 6. Die­ses Ver­ständ­nis der Vor­schrift kommt auch in der Pri­vi­le­gie­rung des von § 66 Abs 4 Satz 2 SGB XII vor­aus­ge­setz­ten Arbeit­ge­ber­mo­dells in der Sozi­al­hil­fe gegen­über dem SGB XI zum Aus­druck 7. Danach dür­fen Pfle­ge­be­dürf­ti­ge nicht auf die Inan­spruch­nah­me von Sach­leis­tun­gen nach dem SGB XI ver­wie­sen wer­den, wenn sie ihre Pfle­ge durch von ihnen beschäf­tig­te Pfle­ge­kräf­te ("Arbeit­ge­ber­mo­dell") sicher­stel­len. In ihrer Funk­ti­on als Arbeit­ge­ber obliegt es den Pfle­ge­be­dürf­ti­gen dabei nicht nur, die Pfle­ge­per­so­nen eigen­ver­ant­wort­lich aus­zu­wäh­len, son­dern auch, sie in ihre Tätig­keit ein­zu­wei­sen und ihre Arbeit im Rah­men des arbeits­recht­lich Zuläs­si­gen zu orga­ni­sie­ren, sowie für ihre Ent­loh­nung ein­zu­ste­hen 8; die §§ 75 ff SGB XII gel­ten nicht 9.

Die Pri­vi­le­gie­rung der Beschäf­ti­gung von Pfle­ge­kräf­ten in der Sozi­al­hil­fe ist his­to­risch gewach­sen, (erst) mit der Ein­füh­rung der Sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung not­wen­dig gewor­den und in bewuss­ter Abgren­zung zum Leis­tungs­ka­ta­log des SGB XI nor­miert wor­den, weil dort seit 1.5.1996 (vgl § 77 Abs 1 Satz 3 bis 5 aF; (heu­te Satz 4 bis 6) SGB XI) gemäß § 77 Abs 1 Satz 3 SGB XI Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit Pfle­ge­kräf­ten, die häus­li­che Pfle­ge und haus­wirt­schaft­li­che Ver­sor­gung sicher­stel­len, grund­sätz­lich kein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis mehr begrün­den dür­fen. Damit kor­re­spon­die­rend bestim­men § 36 Abs 1 Satz 3 und 4 SGB XI, dass Pfle­ge­sach­leis­tun­gen nur durch sol­che Pfle­ge­kräf­te erbracht und damit von der Pfle­ge­kas­se ver­gü­tet wer­den, mit denen die Pfle­ge­kas­se einen Ver­trag geschlos­sen hat. Will der Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit von ihm selbst gewähl­ten Pfle­ge­kräf­ten einen Ver­trag schlie­ßen, ist er von Pfle­ge­sach­leis­tun­gen nach dem SGB XI aus­ge­schlos­sen und kann an deren Stel­le nur Pfle­ge­geld nach § 37 SGB XI in Anspruch neh­men. Mit der in § 66 Abs 4 Satz 2 SGB XII (mit­tel­bar) zum Aus­druck gebrach­ten sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Pri­vi­le­gie­rung des Arbeit­ge­ber­mo­dells soll­te dem­ge­gen­über über das SGB XI hin­aus, das nur noch Per­so­nen, die ihre Pfle­ge und Betreu­ung bereits frü­her durch von ihnen beschäf­tig­te Pfle­ge­kräf­te orga­ni­siert hat­ten, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Fort­füh­rung die­ses Modells erlaub­te, gene­rell die Bedarfs­de­ckung auf die­se Wei­se wei­ter­hin erlaubt wer­den 10. Die Beschäf­ti­gung von Assis­tenz­kräf­ten als Arbeit­ge­ber ermög­licht es so auch dem bedürf­ti­gen zu Pfle­gen­den sei­ne Pfle­ge so zu gestal­ten, dass ein mög­lichst selbst­be­stimm­tes Leben geführt wer­den kann 11.

Auch die spe­zi­fi­schen wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen des § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII für die Über­nah­me der Kos­ten der Woh­nungs­nut­zung sind nach dem Gesamt­zu­sam­men­hang der Fest­stel­lun­gen des LSG erfüllt. Danach sind, wenn neben oder anstel­le der Pfle­ge nach § 63 Satz 1 SGB XII ua die Her­an­zie­hung einer beson­de­ren Pfle­ge­kraft erfor­der­lich ist, die ange­mes­se­nen Kos­ten zu über­neh­men. Es han­delt sich bei den Assis­tenz­kräf­ten des Klä­gers um sol­che beson­de­ren Pfle­ge­kräf­te. In Abgren­zung zu § 65 Abs 1 Satz 1 SGB XII sind Pfle­ge­kräf­te bereits dann "beson­de­re" iS des § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII, wenn sie nicht in häus­li­cher oder nach­bar­schaft­li­cher Ver­bun­den­heit nach § 63 Satz 1 SGB XII pfle­gen 12. Schon infol­ge des beim Klä­ger rund um die Uhr bestehen­den Pfle­ge­be­darfs konn­te die Sicher­stel­lung sei­ner Pfle­ge durch Nahe­ste­hen­de oder im Wege der Nach­bar­schafts­hil­fe nicht erwar­tet und gefor­dert wer­den 13. Beson­de­re förm­li­che Qua­li­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen sind zumin­dest im Arbeit­ge­ber­mo­dell wegen der mit der Arbeit­ge­ber­stel­lung des zu Pfle­gen­den ver­bun­de­nen Gestal­tungs­ho­heit und der vom Gesetz­ge­ber gewoll­ten Pri­vi­le­gie­rung nicht zu stel­len, sodass es uner­heb­lich ist, dass die vom Klä­ger beschäf­tig­ten Pfle­ge­kräf­te nicht über eine beson­de­re Aus­bil­dung im pfle­ge­ri­schen Bereich ver­fü­gen. Es genügt, dass sie von ihm ange­lernt und in ihre Arbeit ein­ge­wie­sen wor­den sind. Es kann des­halb gleich­falls dahin­ste­hen, wel­che Qua­li­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen im SGB XI an Sach­leis­tun­gen erbrin­gen­de "geeig­ne­te" Pfle­ge­kräf­te (§ 36 Abs 1 SGB XI) zu rich­ten sind 14.

Die Kos­ten für die Woh­nungs­nut­zung sind Kos­ten iS des § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII; sie ent­ste­hen durch die Beschäf­ti­gung von Pfle­ge­per­so­nen. Eine Beschrän­kung des Kos­ten­über­nah­me­an­spruchs auf die nur unmit­tel­bar durch die Pfle­ge her­vor­ge­ru­fe­nen Kos­ten, also die Lohn- und Lohn­ne­ben­kos­ten oder der Bei­trä­ge unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 65 Abs 2 SGB XII, gebie­tet schon nicht der Wort­laut der Norm. Nicht zuletzt ist auch in die­sem Punkt die Pri­vi­le­gie­rung des Arbeit­ge­ber­mo­dells zu beach­ten, das auch ande­re als die übli­chen Pfle­ge­kos­ten zur Fol­ge haben kann. Woll­te man die­se von der Kos­ten­über­nah­me nach § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII aus­schlie­ßen, wür­de die Pri­vi­le­gie­rung wegen des damit ver­bun­de­nen Weg­falls der beson­de­ren Ein­kom­mens­gren­zen nach den §§ 85 ff SGB XII kon­ter­ka­riert.

Es han­delt sich auch um erfor­der­li­che Kos­ten; die Fra­ge der Ange­mes­sen­heit der Kos­ten ist dage­gen für ein Grund­ur­teil nicht zu prü­fen. Der Klä­ger ist auf stän­di­ge Hil­fe ange­wie­sen, die ein eige­nes Assis­tenz­zim­mer und die Woh­nungs­mit­be­nut­zung bedin­gen. Ob die Woh­nung bereits unter die­sem Aspekt ange­mie­tet wor­den ist, ist ohne Bedeu­tung. Der Klä­ger muss sich auch nicht, anders als die Beklag­te meint, dar­auf ver­wei­sen las­sen, die Ein­satz­zei­ten der jewei­li­gen Pfle­ge­kräf­te auf weni­ger als 24 Stun­den zu redu­zie­ren, mit der Fol­ge, dass die Vor­hal­tung eines Assis­tenz­zim­mers ggf ent­behr­lich wür­de. Mit der Fest­le­gung eines 24-Stun­den-Ein­sat­zes je Pfle­ge­kraft hat der Klä­ger die Gren­zen sei­ner von der Beklag­ten zu respek­tie­ren­den Gestal­tungs­ho­heit als Arbeit­ge­ber nicht über­schrit­ten (§ 9 Abs 2 Satz 1 iVm Abs 1 SGB XII). Mit die­sem Schicht­mo­dell ist ihm jeden­falls ein hin­rei­chen­des Maß an Fle­xi­bi­li­tät in der Gestal­tung des täg­li­chen Lebens gesi­chert, was bei kür­ze­ren, zB auf acht Stun­den beschränk­ten Schich­ten, mit den damit ver­bun­de­nen, mehr­fach täg­lich ent­ste­hen­den not­wen­di­gen Abstim­mungs­pro­zes­sen und Kom­pro­mis­sen in der Tages­ge­stal­tung, zudem immer mit der Gefahr einer zeit­li­chen Lücke bei der Pfle­ge, nur bedingt gewähr­leis­tet wäre. Kann somit der vom Klä­ger fest­ge­leg­te Ein­satz­plan sei­ner Pfle­ge­kräf­te von der Beklag­ten nicht erfolg­reich ange­grif­fen wer­den, ist unter Berück­sich­ti­gung des Umstands, dass der Klä­ger stän­dig eine Pfle­ge­per­son in sei­ner Nähe haben muss, auch unab­hän­gig von der Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung – wie das LSG zutref­fend aus­ge­führt hat – sicher­zu­stel­len, dass ein Rück­zugs­raum zur Siche­rung eines Min­dest­ma­ßes an Pri­vat- und Intim­sphä­re für bei­de Per­so­nen besteht. Dies wäre aller­dings nicht gewähr­leis­tet, müss­ten sich der Klä­ger und sei­ne jewei­li­ge Pfle­ge­per­son in nur einem Zim­mer auf­hal­ten. Auf die Küche als Rück­zugs­raum kann eine Pfle­ge­kraft dabei nicht zumut­bar ver­wie­sen wer­den. Zudem wür­den selbst dann die Kos­ten für die Mit­be­nut­zung der Woh­nung anfal­len.

Dem somit bestehen­den Kos­ten­über­nah­me­an­spruch dem Grun­de nach steht § 91 Abs 2 SGB XI, ins­be­son­de­re § 91 Abs 2 Satz 3 SGB XI nach Wort­laut sowie Sinn und Zweck der Rege­lung nicht ent­ge­gen. Danach wer­den in der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, die einen Ver­trag mit einer zuge­las­se­nen Pfle­ge­ein­rich­tung abge­schlos­sen haben, für die kei­ne ver­trag­li­che Pfle­ge­ver­gü­tung nach §§ 85, 89 SGB XI maß­geb­lich ist, maxi­mal 80 % der Auf­wen­dun­gen erstat­tet, die die Pfle­ge­kas­se für die Leis­tun­gen nach den §§ 36 ff SGB XI zu leis­ten hät­te (§ 91 Abs 2 Satz 1 und 2 SGB XI); § 91 Abs 2 Satz 3 SGB XI schließt eine wei­ter­ge­hen­de Kos­ten­er­stat­tung durch den Trä­ger der Sozi­al­hil­fe aus. Die Rege­lung umfasst aller­dings schon nach ihrem Wort­laut nur die Höhe der Ver­gü­tung für zuge­las­se­ne Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, die Pfle­ge­sach­leis­tun­gen erbrin­gen. Für die im Arbeit­ge­ber­mo­dell inso­weit kor­re­spon­die­ren­den unmit­tel­ba­ren Kos­ten der Pfle­ge (also anstel­le der Pfle­ge­sach­leis­tung die unmit­tel­ba­ren Kos­ten für die Beschäf­ti­gung von beson­de­ren Pfle­ge­kräf­ten), die hier nicht streit­ge­gen­ständ­lich sind, trifft das SGB XII jedoch eine Son­der­re­ge­lung, sodass Satz 3 schon bei der Orga­ni­sa­ti­on der Pfle­ge im Arbeit­ge­ber­mo­dell hin­sicht­lich der Höhe der zu über­neh­men­den Pfle­ge­kos­ten kei­ne Anwen­dung fin­den kann. Für die hier streit­ge­gen­ständ­li­chen, nur mit­tel­bar durch die eigent­li­che Pfle­ge ent­stan­de­nen Kos­ten, für die schon kei­ne Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung nach den §§ 85, 89 SGB XI abge­schlos­sen wer­den kann, fin­det Satz 3 erst recht kei­ne Anwen­dung. Zudem besteht bei die­sen mit­tel­ba­ren Kos­ten nicht die Gefahr, der Satz 3 begeg­nen will, näm­lich dass Pfle­ge­ein­rich­tun­gen ohne Ver­gü­tungs­ver­trag mit Pfle­ge­be­dürf­ti­gen Preis­ver­ein­ba­run­gen zu Las­ten des Sozi­al­hil­fe­trä­gers abschlie­ßen und damit das ver­trag­li­che Ver­gü­tungs­sys­tem der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung unter­lau­fen 15. Es kann des­halb dahin­ge­stellt blei­ben, ob die Vor­schrift im Zusam­men­hang mit § 66 Abs 4 Satz 2 SGB XII über­haupt einer teleo­lo­gi­schen Reduk­ti­on bedarf 16.

Der Leis­tung steht auch nicht der Mehr­kos­ten­vor­be­halt des § 13 Abs 1 Satz 3 SGB XII ent­ge­gen, wonach der in § 13 Abs 1 Satz 2 SGB XII nor­mier­te Vor­rang ambu­lan­ter vor sta­tio­nä­rer Leis­tung dann nicht gilt, wenn eine Leis­tung für eine geeig­ne­te sta­tio­nä­re Ein­rich­tung zumut­bar und eine ambu­lan­te Leis­tung mit unver­hält­nis­mä­ßi­gen Mehr­kos­ten ver­bun­den ist. Der Anspruch des Klä­gers ist ohne Rück­sicht hier­auf zu prü­fen, weil er sich auf­grund der Über­gangs­re­ge­lung in § 130 SGB XII – er hat­te am Stich­tag, dem 26.6.1996, sei­ne Pfle­ge bereits durch von ihm beschäf­tig­te Per­so­nen sicher­ge­stellt – noch auf den in § 3a BSHG nor­mier­ten unein­ge­schränk­ten Vor­rang ambu­lan­ter vor sta­tio­nä­rer Pfle­ge beru­fen kann.

Schließ­lich sind die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 85 ff SGB XII erfüllt. Das Ein­kom­men des ver­mö­gens­lo­sen Klä­gers unter­schrei­tet die Ein­kom­mens­gren­ze des § 85 SGB XII 17; die Vor­aus­set­zun­gen für den Ein­satz von Ein­kom­men unter der Ein­kom­mens­gren­ze nach § 88 SGB XII (eben­falls idF die­ses Geset­zes) lie­gen nicht vor. Da die für das Assis­tenz­zim­mer anfal­len­den Kos­ten bereits Bestand­teil der Hil­fe zur Pfle­ge nach § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII sind, sind sie inso­weit aller­dings nicht (mehr) bei der Ermitt­lung der Ein­kom­mens­gren­ze nach § 85 Abs 2 Satz 1 Nr 2 SGB XII (als Kos­ten der Unter­kunft) zu berück­sich­ti­gen. Dies wür­de zu einer nicht zu recht­fer­ti­gen­den Dop­pel­be­rück­sich­ti­gung im Rah­men der Hil­fe zur Pfle­ge füh­ren. Ein Anspruch des Klä­gers auf Leis­tun­gen der Hil­fe zur Pfle­ge besteht auch ohne die­se Kos­ten selbst bei der für den Klä­ger ungüns­tigs­ten Berech­nung der Ein­kom­mens­gren­ze nach § 85 Abs 2 Satz 1 SGB XII dem Grun­de nach mit Sicher­heit; ob eine hohe Wahr­schein­lich­keit für den Erlass eines Grund­ur­teils genü­gen wür­de, kann des­halb offen­blei­ben. Aus­zu­ge­hen ist bei der Berech­nung von einem berei­nig­ten Ein­kom­men 18, also dem, was (als berei­tes Mit­tel) tat­säch­lich zur Ver­fü­gung steht 19 und nicht nor­ma­tiv aner­kannt für ande­re Zwe­cke genutzt wer­den kann oder darf. Die­ses wird im SGB XII nach den §§ 82 bis 84 SGB XII 20, im Sozi­al­ge­setz­buch Zwei­tes Buch – Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de – (SGB II) nach den §§ 11 ff SGB II bestimmt. Wel­cher Maß­stab im Fall des Klä­gers anzu­le­gen und ob dabei für die erfor­der­li­che Berei­ni­gung für unter das SGB II fal­len­de Leis­tungs­be­rech­tig­te (§ 5 Abs 2 SGB II, § 21 SGB XII) unmit­tel­bar auf die Vor­schrif­ten des SGB II oder die des SGB XII zurück­zu­grei­fen ist, kann an die­ser Stel­le offen blei­ben. Wenn man nur von dem von den Steu­ern und den Pflicht­bei­trä­gen zur Sozi­al­ver­si­che­rung ein­schließ­lich der Bei­trä­ge zur Arbeits­för­de­rung berei­nig­ten Net­to­ein­kom­men des Klä­gers aus­geht (vgl § 82 Abs 2 Nr 1 und 2 SGB XII bzw § 11 Abs 2 Nr 1 und 2 aF SGB II), im nächs­ten Schritt bei der Berech­nung der Ein­kom­mens­gren­ze nach § 85 SGB XII neben dem dop­pel­ten Eck­re­gel­satz (§ 85 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB XII) allein die antei­li­ge Kalt­mie­te (bei 63 qm Gesamt­flä­che der Woh­nung, davon 16 qm für das Assis­tenz­zim­mer, also 47/​63 der Gesamt­kalt­mie­te) und die hälf­ti­gen Neben­kos­ten (ohne Heiz­kos­ten) als Kos­ten der Unter­kunft iS des § 85 Abs 2 Satz 1 Nr 2 SGB XII berück­sich­tigt, ver­blie­be kein Ein­kom­men über der Ein­kom­mens­gren­ze, das nach § 87 SGB XII für die Finan­zie­rung der Hil­fe zur Pfle­ge durch den Klä­ger selbst ein­zu­set­zen wäre. Dar­an wür­de sich auch dann nichts ändern, wenn die Kos­ten der Unter­kunft (abs­trakt oder kon­kret) unan­ge­mes­sen hoch wären. Es kann des­halb auch dahin­ge­stellt blei­ben, ob Kos­ten der Hei­zung – anders als der Wort­laut nahe­legt, wofür aber Sinn und Zweck der Vor­schrift spre­chen – nach § 85 Abs 2 Satz 1 Nr 2 SGB XII glei­cher­ma­ßen als Kos­ten der Unter­kunft zu berück­sich­ti­gen sind.

Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 28. Febru­ar 2013 – B 8 SO 1/​12 R

  1. alle idF, die die Nor­men durch das Gesetz zur Ein­ord­nung des Sozi­al­hil­fe­rechts in das Sozi­al­ge­setz­buch vom 27.12.2003 – BGBl I 3022 – erhal­ten haben[]
  2. dazu: Voelz­ke in Hauck/​Noftz, SGB XII, K § 53 RdNr 32, Stand März 2009; Wah­ren­dorf in Grube/​Wahrendorf, SGB XII, 4. Aufl 2012, § 53 SGB XII RdNr 37; Wehr­hahn in juris­PK-SGB XII, § 53 SGB XII RdNr 15; Bie­ritz-Har­der in Lehr- und Pra­xis­kom­men­tar SGB XII, 9. Aufl 2012, § 53 SGB XII RdNr 24; H. Schell­horn in Schellhorn/​Schellhorn/​Hohm, SGB XII, 18. Aufl 2010, § 61 SGB XII RdNr 73[]
  3. so zum Zweck einer Unter­kunft BSG SozR 4 – 3500 § 29 Nr 2 RdNr 14 mwN[]
  4. idF, die die Norm durch das Gesetz zur Ver­ein­fa­chung der Ver­wal­tungs­ver­fah­ren im Sozi­al­recht vom 21.3.2005 – BGBl I 818 – erhal­ten hat[]
  5. vgl: Meß­ling in juris­PK-SGB XII, § 61 SGB XII RdNr 103 mwN[]
  6. so im Ergeb­nis: Krahmer/​Sommer in LPK-SGB XII, 9. Aufl 2012, § 61 SGB XII RdNr 19; ein Vor­rang-Nach­rang­ver­hält­nis im Bereich häus­li­cher Pfle­ge beja­hend Meß­ling, aaO, RdNr 97, sowie Gru­be in Grube/​Wahrendorf, SGB XII, 4. Aufl 2012, § 61 SGB XII RdNr 38[]
  7. vgl dazu näher Meß­ling, aaO, § 66 SGB XII RdNr 44 ff mwN[]
  8. Mül­ler, Per­sön­li­che Assis­tenz – Kom­pen­di­um von der Pra­xis für die Pra­xis, 1. Aufl 2011, S 96 ff[]
  9. Jaritz/​Eicher in juris­PK-SGB XII, § 75 SGB XII RdNr 22.5[]
  10. BT-Drucks 13/​3696, S 11 zu Buchst A All­ge­mei­ner Teil[]
  11. vgl zur Defi­ni­ti­on und Inhal­ten der per­sön­li­chen Assis­tenz: Mül­ler, aaO, S 89 ff[]
  12. vgl dazu Meß­ling, aaO, § 65 SGB XII RdNr 31.1[]
  13. zum Kri­te­ri­um der Erfor­der­lich­keit im Rah­men des § 69b Abs 1 Satz 2 BSHG bereits BVerw­GE 111, 241, 242 f; zu § 65 Abs 1 Satz 2 SGB XII: BSG SozR 4 – 3500 § 18 Nr 1 RdNr 20 und § 21 Nr 1 RdNr 18; BSG, Urteil vom 22.3.2012 – B 8 SO 1/​11 R – RdNr 16[]
  14. dazu Pie­pen­stock in Hauck/​Noftz, SGB XI, K § 77 RdNr 12 und 13, Stand Okto­ber 2009; vgl auch Meß­ling, aaO, RdNr 33[]
  15. vgl Müh­len­bruch in Hauck/​Noftz, SGB XI, K § 91 RdNr 11, Stand Okto­ber 2009[]
  16. so Meß­ling in juris­PK-SGB XII, § 65 SGB XII RdNr 40[]
  17. idF, die die Norm durch das Gesetz zur Ein­ord­nung des Sozi­al­hil­fe­rechts in das Sozi­al­ge­setz­buch erhal­ten hat[]
  18. Wah­ren­dorf in Grube/​Wahrendorf, SGB XII, 4. Aufl 2012, § 85 SGB XII RdNr 13[]
  19. zum SGB II vgl: Hen­gel­haupt in Hauck/​Noftz, SGB II, K § 11 RdNr 383, Stand Juni 2010; Mecke in Eicher/​Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 11 RdNr 91[]
  20. Wah­ren­dorf, aaO, RdNr 13; Decker in Oestrei­cher, SGB II/​SGB XII, § 85 SGB XII RdNr 8, Stand Febru­ar 2010[]