Mit­un­ter­neh­mer wegen Güten­ge­mein­schaft

Land­wirts­e­he­gat­ten, die im Güter­stand der Güter­ge­mein­schaft leben, bewirt­schaf­ten ihren Hof nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs als Mit­un­ter­neh­mer. Sie haben im Fall der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 EStG selbst dann eine Gesell­schafts­bi­lanz vor­zu­le­gen, wenn es sich um einen Fall von gerin­ger Bedeu­tung i.S. des § 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO 1977 han­delt.

Mit­un­ter­neh­mer wegen Güten­ge­mein­schaft

Haben die Ehe­gat­ten unter Ver­ken­nung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft eine Bilanz für ein Ein­zel­un­ter­neh­men vor­ge­legt, so ist die Inan­spruch­nah­me der Reinves­ti­ti­ons­ver­güns­ti­gung des § 6b EStG in der Mit­un­ter­neh­mer­bi­lanz kei­ne Bilanz­än­de­rung i.S. des § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG.

BFH, Urteil vom 18. August 2005 IV R 37/​04