In der Beschwerdebegründung muss bei Geltendmachung des Zulassungsgrundes des schwerwiegenden Rechtsanwendungsfehlers substantiiert dargelegt werden, weshalb die Vorentscheidung unter keinem denkbaren Aspekt rechtlich vertretbar ist1.
Darzulegen sind insbesondere der schwerwiegende Fehler, seine Offensichtlichkeit, seine Entscheidungserheblichkeit sowie seine Korrekturmöglichkeit im Revisionsverfahren2.
Daran fehlte es im hier entschiedenen Fall: Mit den Angriffen der Klägerin gegen die Würdigung der Sach- und Rechtslage durch das Finanzgericht wird kein zur Zulassung der Revision führender besonders schwerer und offensichtlicher Fehler der Vorentscheidung geltend gemacht3.
Bundesfinanzhof, Beschluss vom 29. April 2020 – XI B 113/19
- vgl. BFH, Beschluss vom 14.08.2018 – XI B 2/18, BFH/NV 2019, 1, Rz 18, m.w.N.[↩]
- vgl. BFH, Beschlüsse vom 20.02.2018 – XI B 129/17, BFH/NV 2018, 641, Rz 12; vom 26.04.2018 – XI B 117/17, BFH/NV 2018, 953, Rz 59[↩]
- vgl. allgemein BFH, Beschlüsse vom 14.04.2016 – XI B 97/15, BFH/NV 2016, 1304, Rz 25; in BFH/NV 2018, 240, Rz 29[↩]










