Amphet­amin-Han­del – und die Gewerbs­mä­ßig­keit

Für die Fra­ge der Gewerbs­mä­ßig­keit kommt es dar­auf an, ob der Täter die Absicht hat, sich durch die wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine fort­lau­fen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­ger Dau­er und eini­gem Umfang zu ver­schaf­fen. Dass er sei­nen Lebens­un­ter­halt aus­schließ­lich aus dem Erlös von Betäu­bungs­mit­tel­ver­käu­fen bestrei­ten will, ist nicht erfor­der­lich . Im hier ent­schie­de­nen

Lesen

Amphet­amin ist kei­ne har­te Dro­ge!

Die Straf­zu­mes­sungs­er­wä­gung, dass es sich bei Amphet­amin um eine har­te Dro­ge han­delt, begeg­net für den Bun­des­ge­richts­hof durch­grei­fen­den Beden­ken. Der Art des Rausch­gifts und sei­ner Gefähr­lich­keit kommt im Rah­men der Straf­zu­mes­sung grund­sätz­lich eine eigen­stän­di­ge Bedeu­tung zu . Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs besteht ein für die Straf­zu­mes­sung maß­geb­li­ches Stu­fen­ver­hält­nis von so

Lesen

Die von einem ver­deck­ten Ermitt­ler ange­reg­te Amphet­amin­pro­duk­ti­on

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt eine Ver­let­zung von Art. 6 Abs. 1 EMRK auf­grund poli­zei­li­cher Tat­pro­vo­ka­ti­on vor, wenn eine unver­däch­ti­ge und zunächst nicht tat­ge­neig­te Per­son durch eine von einem Amts­trä­ger geführ­te Ver­trau­ens­per­son in einer dem Staat zure­chen­ba­ren Wei­se zu einer Straf­tat ver­lei­tet wird und dies zu einem Straf­ver­fah­ren führt . Ein

Lesen

Die nicht gerin­ge Men­ge Ecsta­sy

Die Schuld­fra­ge ist durch die feh­ler­haf­te Anwen­dung eines Grenz­werts von nur 10 g MDMA-Base durch das Land­ge­richt nicht berührt, weil die Grenz­men­ge auch bei einem Wert von 30 g MDMA-Base mehr­fach über­schrit­ten wor­den wäre. Der Bestand des Straf­aus­spruchs wird nicht dadurch gefähr­det, dass sich die Straf­kam­mer bei dem auch Ecsta­­sy-Table­t­­ten umfas­sen­den Fall des uner­laub­ten

Lesen

Ecsta­sy – und die nicht gerin­ge Men­ge

Den Grenz­wert der "nicht gerin­gen Men­ge" bei Ecsta­­sy-Table­t­­ten sieht der Bun­des­ge­richts­hof nach wie vor bei 30 Gramm MDMA-Base . Aus dem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs vom 03.12 2008 ergibt sich nichts ande­res. Der Bun­des­ge­richts­hof hat dort aus­drück­lich offen gelas­sen, ob die nicht gerin­ge Men­ge der Amphe­t­a­min-Deri­va­­te (MDA, MDMA, MDE) in Über­ein­stim­mung

Lesen

"Bade­salz" – und die nicht gerin­ge Men­ge von Pen­te­dron

Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs leigt der Grenz­werts der nicht gerin­gen Men­ge bei Pen­te­dron bei 15 g Pen­te­dron­ba­se. Pen­te­dron ist ein psy­cho­ak­ti­ves Cathi­­non-Deri­vat aus der Grup­pe der Amphet­ami­ne, das bei Ein­nah­me durch den Men­schen sti­mu­lie­rend und stark ent­aktogen wirkt und im Ver­gleich mit Amphet­amin deut­lich neben­wir­kungs­rei­cher und sucht­er­zeu­gen­der ist. Das erst­mals 2010 ana­ly­sier­te

Lesen

Her­stel­lung von Amphet­amin

Bei der als Han­del­trei­ben zu bewer­ten­den Her­stel­lung von Betäu­bungs­mit­teln zum gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­kauf bestimmt sich die nicht ge- rin­ge Men­ge i.S.v. § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG nach der Men­ge, die letzt­lich er- zielt und ver­äu­ßert wer­den soll . Dem­ge­gen­über kommt es beim nicht auf Gewinn­erzie­lung gerich­te­ten Her­stel­len für die Abgren­zung des

Lesen

Metham­phet­amin in nicht gerin­ger Men­ge

Für Metham­phet­amin­race­mat – (RS)-(methyl)(1‑phenylpropan-2-yl)azan – beginnt die nicht gerin­ge Men­ge im Sin­ne von § 29a Abs. 1 Nr. 2, § 30 Abs. 1 Nr. 4 BtMG bei 10 g der wir­kungs­be­stim­men­den Base. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung ist der Grenz­wert der nicht gerin­gen Men­ge eines Betäu­bungs­mit­tels stets in Abhän­gig­keit von des­sen kon­kre­ter Wir­kungs­wei­se und Wir­kungs­in­ten­si­tät fest­zu­le­gen. Maß­geb­lich

Lesen

Füh­rer­schei­nen­zug bei Kon­sum von Amphet­amin

Mit dem Kon­sum von Amphet­amin ist ein so hohes Gefah­ren­po­ten­zi­al ver­bun­den, dass im Inter­es­se der hoch­ran­gi­gen Rechts­gü­ter der Gesund­heit und des Lebens der übri­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer eine Teil­nah­me des Antrag­stel­lers am Stra­ßen­ver­kehr bis zu einer Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che nicht ver­ant­wor­tet wer­den kann. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Beschwer­de eines

Lesen