Das Boxspringbett von der Conterganstiftung

Das Box­spring­bett von der Con­ter­gan­stif­tung

Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat die Con­ter­gan­stif­tung ver­pflich­tet, einer Tha­li­do­mid­ge­schä­dig­ten die Kos­ten für die Anschaf­fung eines Box­spring­bet­tes in Höhe von rund 5.100 € zu erstat­ten. Auf­grund von Rücken­schmer­zen und Ver­span­nun­gen, die ihre Ursa­che in erheb­li­chen Belas­tun­gen der Wir­bel­säu­le, des gesam­ten Rückens und der Hüf­ten haben, ver­ord­ne­te der Haus­arzt der Klä­ge­rin ein Box­spring­bett mit

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Conterganrente - und die Anpassungspflicht des Gesetzgebers

Con­ter­gan­ren­te – und die Anpas­sungs­pflicht des Gesetz­ge­bers

Über den durch das Con­ter­gan­stif­tungs­ge­setz bestimm­ten Rah­men hin­aus haben nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts auch die durch Con­ter­gan beson­ders schwer geschä­dig­ten Per­so­nen kei­nen Anspruch auf Erhö­hung der Leis­tun­gen für den Zeit­raum 2004 bis 2012. Aus­ge­stal­tung und Bemes­sung der gesetz­li­chen Leis­tun­gen für die­sen Zeit­raum sind nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts mit dem

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Versorgungsausgleich zugunsten eines contergangeschädigten Ehegatten

Ver­sor­gungs­aus­gleich zuguns­ten eines con­ter­gan­ge­schä­dig­ten Ehe­gat­ten

Der Ver­sor­gungs­aus­gleich zuguns­ten eines con­ter­gan­ge­schä­dig­ten Ehe­gat­ten kann nicht nach § 27 VersAus­glG mit der Begrün­dung aus­ge­schlos­sen wer­den, dass der Aus­gleichs­be­rech­tig­te wegen sei­ner Con­ter­gan­ren­te auf die Durch­füh­rung des Ver­sor­gungs­aus­gleichs nicht ange­wie­sen sei. Die Con­ter­gan­ren­te gehört nicht zu den gemäß § 2 Abs. 2 VersAus­glG in den Ver­sor­gungs­aus­gleich ein­zu­be­zie­hen­den Anrech­ten, weil sie aus Ent­schä­di­gungs­grün­den

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Die Leistungen der Conterganstiftung für die Jahre 2004 bis 2012

Die Leis­tun­gen der Con­ter­gan­stif­tung für die Jah­re 2004 bis 2012

Die Leis­tun­gen der Con­ter­gan­stif­tung an durch Con­ter­gan schwerst­ge­schä­dig­te Men­schen müs­sen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts für die Jah­re 2004 bis 2012 nicht erhöht wer­den. Aus­ge­stal­tung und Bemes­sung der gesetz­li­chen Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen nach dem Con­ter­gan­stif­tungs­ge­setz wider­spre­chen nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts nicht dem vom Gesetz­ge­ber fest­ge­leg­ten Zweck der Stif­tung. Sie sind auch

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Implantologische Leistungen für Contergan-Geschädigte

Implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen für Con­ter­gan-Geschä­dig­te

Im Bereich des Zahn­ersat­zes gehö­ren implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen grund­sätz­lich nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Ledig­lich bei bestimm­ten, in der sog. "Behand­lungs­richt­li­nie" vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (GBA) näher beschrie­be­nen Aus­nah­me­in­di­ka­tio­nen, kommt daher die Kos­ten­über­nah­me für Zahn­im­plan­ta­te in Betracht. Zusätz­lich zu einer Aus­nah­me­in­di­ka­ti­on ist erfor­der­lich, dass eine kon­ven­tio­nel­le pro­the­ti­sche Ver­sor­gung ohne Implan­ta­te aus

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Der Nachlass des Contergan-Kindes

Der Nach­lass des Con­ter­gan-Kin­des

Nach einem Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts haf­ten Eltern als Erben mit dem Nach­lass für recht­mä­ßig an ihr con­ter­gan­ge­schä­dig­tes Kind erbrach­te Sozial­hilfeleistungen. Die Klä­ger sind Eltern einer 1961 gebo­re­nen und im Febru­ar 2003 ver­stor­be­nen Frau, die auf Grund der Ein­nah­me des Medi­ka­ments Con­ter­gan durch die Klä­ge­rin zu 2 wäh­rend der Schwanger­schaft von Geburt

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