Diebe mit Wohnungsschlüssel und Adresse

Die­be mit Woh­nungs­schlüs­sel und Adres­se

Eine Haus­rat­ver­si­che­rung muss nicht für die bei einem Woh­nungs­dieb­stahl ent­wen­de­ten Gegen­stän­de ein­tre­ten, wenn die Bewoh­ne­rin fahr­läs­sig den Dieb­stahl des Woh­nungs­schlüs­sel ermög­licht hat. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin, der aus ihrer Woh­nung Gegen­stän­de im Wert von 17.500,00 Euro gestoh­len wor­den waren. In den

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Diebstahl aus einem verschlossenen Pkw

Dieb­stahl aus einem ver­schlos­se­nen Pkw

Mit den Anfor­de­run­gen an den Nach­weis eines Dieb­stahls aus einem ver­schlos­se­nen Pkw im Rah­men einer Haus­rat­ver­si­che­rung hat­te sich aktu­ell das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg zu befas­sen: Nach den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haus­rat­ver­si­che­rung besteht i.d.R. Ver­si­che­rungs­schutz nicht für Kraft­fahr­zeu­ge (§ 1 Nr. 6b VHB 2002), son­dern nur inner­halb der Gren­zen des ver­si­cher­ten Objek­tes,

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Die Winterreifen in der Sammelgarage

Die Win­ter­rei­fen in der Sam­mel­ga­ra­ge

Eine Haus­rat­ver­si­che­rung kann durch eine Klau­sel in ihren All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen wirk­sam aus­schlie­ßen, dass Haus­rat in Sam­mel­ga­ra­gen ver­si­chert ist. So hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers ent­schie­den, dem Rei­fen aus sei­nem Gara­gen­stell­platz gestoh­len wor­den waren. Er hat einen Tief­ga­ra­gen­stell­platz in der Han­se­mann­stra­ße in Mün­chen ange­mie­tet. Die

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Der Verlust des Bargelds beim Einbruch

Der Ver­lust des Bar­gelds beim Ein­bruch

Mit einer Begren­zung der Ein­stands­pflicht einer Haus­rat­ver­si­che­rung für Bar­geld­be­trä­ge, die nicht in einem Tre­sor auf­be­wahrt wer­den, hat ein Ver­si­che­rungs­neh­mer zu rech­nen. So ein Hin­weis des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Restau­rant­be­sit­zers, der nach einem Ein­bruch einen ansehn­li­chen Geld­be­trag von sei­ner Ver­si­che­rung ersetzt bekom­men woll­te. In sei­nen Pri­vat­räu­men

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Der Trickdiebstahl, eine wertvolle Armbanduhr - und die Hausratversicherung

Der Trick­dieb­stahl, eine wert­vol­le Arm­band­uhr – und die Haus­rat­ver­si­che­rung

Ein ver­si­cher­ter Raub liegt bei einem geplan­ten Trick­dieb­stahl vor, wenn der Ver­si­cher­te die Weg­nah­me bereits im Moment der Tat bemerkt, den Gegen­stand noch zu fas­sen bekommt, ihm aber aus die­sem Griff ent­ris­sen wird. Das Tra­gen einer Arm­band­uhr ent­spricht ihrem gewöhn­li­chen Ver­wen­dungs­zweck. Dar­aus ergibt sich grund­sätz­lich auch dann kein Sorg­falts­ver­stoß, wenn

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Einbruchdiebstahl - und die Beweiserleichterung für den Versicherungsnehmer

Ein­bruch­dieb­stahl – und die Beweis­erleich­te­rung für den Ver­si­che­rungs­neh­mer

Das vom Ver­si­che­rungs­neh­mer zu bewei­sen­de äuße­re Bild eines Ein­bruch­dieb­stahls setzt nicht vor­aus, dass vor­ge­fun­de­ne Spu­ren "stim­mig" in dem Sin­ne sind, dass sie zwei­fels­frei auf einen Ein­bruch schlie­ßen las­sen. Ins­be­son­de­re müs­sen nicht sämt­li­che, typi­scher­wei­se auf­tre­ten­den Spu­ren vor­han­den sein. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer einer Sach­ver­si­che­rung wer­den von der Recht­spre­chung aus dem Leis­tungs­ver­spre­chen des Ver­si­che­rers

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Die eheliche Vermögensfürsorgepflicht - und die Hausratversicherung

Die ehe­li­che Ver­mö­gens­für­sor­ge­pflicht – und die Haus­rat­ver­si­che­rung

Ver­stößt ein Ehe­gat­te wäh­rend des Zusam­men­le­bens gegen die ihn nach § 1353 Abs. 1 S. 2 BGB tref­fen­de Ver­mö­gens­für­sor­ge­pflicht gegen­über dem ande­ren Ehe­gat­ten, indem er heim­lich die Haus­rat­ver­si­che­rung für die gemein­sa­me Ehe­woh­nung auf eine allein in sei­nem Eigen­tum ste­hen­de Woh­nung ummel­det, wes­halb der auf­grund eines spä­te­ren Ein­bruchs ent­wen­de­te Haus­rat in der Ehe­woh­nung

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Hausratversicherung zahlt nicht bei falscher Rechnung

Haus­rat­ver­si­che­rung zahlt nicht bei fal­scher Rech­nung

Eine Haus­rat­ver­si­che­rung wird leis­tungs­frei, wenn ihr fal­sche Scha­dens­be­le­ge vor­ge­legt wer­den. Dies zeigt auch wie­der ein aktu­el­ler Fall des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he: Der Klä­ger ver­langt vom beklag­ten Haus­rat­ver­si­che­rer Leis­tun­gen wegen Dieb­stahls sei­nes Fahr­ra­des. Die Ver­si­che­rung macht gel­tend, sie sei wegen arg­lis­tig fal­scher Anga­ben in der Scha­dens­an­zei­ge leis­tungs­frei, da die nach­träg­lich erstell­te Rech­nung

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Entwertungsgrenze in der Hausratversicherung

Ent­wer­tungs­gren­ze in der Haus­rat­ver­si­che­rung

Eine Klau­sel in der Neu­wert­ver­si­che­rung, wonach Ver­si­che­rungs­wert der Zeit­wert der ver­si­cher­ten Sache ist, wenn die­ser weni­ger als 40% des Neu­werts beträgt (sog. Ent­wer­tungs­gren­ze), ist wirk­sam. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in dem Fall zwei­er Brü­der, die für ihren land­wirt­schaft­li­chen Betrieb eine Gebäu­de­in­hal­te­ver­si­che­rung zum Neu­wert abge­schlos­sen hat­ten. Die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen sehen aller­dings

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Der Raub als außergewöhnliche Belastung?

Der Raub als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung?

Aus einer Straf­tat resul­tie­ren­de Ver­mö­gens­schä­den sind dann nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen absetz­bar, wenn eine Ver­si­che­rung nicht in aus­rei­chen­der Höhe besteht. Dem Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf lag hier­zu jetzt ein Fall aus dem all­täg­li­chen Leben vor, der auch wegen der Höhe der gel­tend gemach­ten Auf­wen­dun­gen außer­ge­wöhn­lich ist.

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Hausratversicherung während des Wohungsumzugs

Haus­rat­ver­si­che­rung wäh­rend des Wohungs­um­zugs

In einem aktu­el­len Urteil hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm eine Ver­si­che­rung ver­ur­teilt, dem Klä­ger, der für sei­ne Woh­nung, aus der er gera­de aus­zog, eine Haus­rat­ver­si­che­rung abge­schlos­sen hat­te, für die bei einem Ein­bruch auf dem Betriebs­ge­län­de des Klä­gers ent­wen­de­ten Haus­rats­ge­gen­stän­de Ersatz zu leis­ten. Das Gericht in Hamm hat damit ein die Kla­ge

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Dunkle Kneipen

Dunk­le Knei­pen

Wer mit auf­fäl­lig sicht­ba­ren und erkenn­bar wert­vol­len Schmuck­stü­cken in eine nur mäßig beleuch­te­te Gast­stät­te begibt und sich dann mit einer ihm bis dahin unbe­kann­ten The­ken­be­kannt­schaft in einen noch dunk­le­ren Neben­raum begibt (”dar­kroom”), darf von sei­ner Haus­rat­ver­si­che­rung kei­nen Ersatz erhof­fen, wenn ihm dort der Schmuck gestoh­len wird. Denn nach Ansicht des

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