Die unwirk­sa­me Kur­ab­ga­ben­sat­zung und die ein­ge­zo­ge­ne Kur­ta­xe

Die Pflicht eines Hote­liers zur Wei­ter­lei­tung erho­be­ner Kur­ab­ga­ben bleibt von einer Teil­un­wirk­sam­keit der Kur­ab­ga­ben­sat­zung unbe­rührt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Greifs­wald in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen einst­wei­li­gen Rechts­schutz­an­trag einer Hotel­be­trei­be­rin in der Gemein­de Herings­dorf abge­lehnt, mit dem sich die­se gegen die Auf­for­de­rung des Bür­ger­meis­ters der Gemein­de Herings­dorf gewandt

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Gefah­ren­la­ge im Hotel­zim­mer

Ist der Man­gel eines Hotel­zim­mers schon bei des­sen Anmie­tung vor­han­den gewe­sen, haf­tet der Hotel­be­trei­ber auch ohne Ver­schul­den. Dabei ist eine Gefah­ren­quel­le als Man­gel anzu­se­hen. Der Hote­lier schul­det die gefahr­lo­se Benut­zung der Ein­rich­tun­gen des Hotel­zim­mers, nicht die Ein­hal­tung bestimm­ter Nor­men. Daher ist es uner­heb­lich, ob die Ein­rich­tung des Zim­mers den tech­ni­schen

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Musik im Hotel­zim­mer

Der Betrei­ber eines Hotels, der in sei­nen Zim­mern Ton­trä­ger ver­brei­tet, muss eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung an die Her­stel­ler zah­len. Die EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten dür­fen die­sen Betrei­ber nicht von der Ver­pflich­tung zur Zah­lung einer sol­chen Ver­gü­tung frei­stel­len Die EU-Rich­t­­li­­nie 2006/​115/​EG ver­pflich­tet die Mit­glied­staa­ten, in ihrem Recht vor­zu­se­hen, dass Her­stel­ler von Ton­trä­gern, die zu Han­dels­zwe­cken

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Die rech­ten Hotel­gäs­te

Nicht nur Pri­vat­leu­te, son­dern auch Unter­neh­men kön­nen ihr Haus­recht grund­sätz­lich frei aus­üben. Die Ertei­lung eines Haus­ver­bots muss als Aus­druck der Pri­vat­au­to­no­mie in der Regel auch nicht gerecht­fer­tigt wer­den. Etwas ande­res gilt nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs jedoch dann, wenn der von dem Haus­recht Betrof­fe­ne gegen den Haus­rechts­in­ha­ber auf­grund einer ver­trag­li­chen Abre­de

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Bet­ten­steu­er in Schles­wig-Hol­stein

Die Gemein­den sind in Schles­wig-Hol­stein zur Erhe­bung einer Über­nach­tungs­steu­er berech­tigt. Das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt jeden­falls sieht kei­ne grund­sätz­li­chen Beden­ken gegen die Erhe­bung der Bet­ten­steu­er. In dem jetzt vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren begehr­te eine Lübe­cker Hotel­in­ha­be­rin ein vor­läu­fi­ges Außer­kraft­set­zen der Sat­zung über die Erhe­bung einer Steu­er auf Über­nach­tun­gen in Beher­ber­gungs­be­trie­ben (Über­nach­tungs­steu­er)

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Bewir­tungs­auf­wen­dun­gen bei Hotel­be­trieb mit Restau­rant

Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit Bewir­tun­gen (Bewir­tun­gen von Kun­den und Lie­fe­ran­ten; Gala­emp­fang zum Betriebs­ju­bi­lä­um) unter­lie­gen auch bei einem erwerbs­be­zo­gen bewir­ten­den Unter­neh­men (hier: einem Hotel­be­trieb mit Restau­rants und Ver­an­stal­tungs­räu­men) der Abzugs­be­schrän­kung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG 1997. Die inso­weit in § 4 Abs. 5 Satz 2 EStG 1997 ein­ge­räum­te Aus­nah­me betrifft nur Bewir­tun­gen, wel­che

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Wei­ter­ga­be der Umsatz­steu­er­re­du­zie­rung an Hotel­kun­den

Ein Hote­lier hat den Umsatz­steu­er­vor­teil, der sich durch die Umsatz­steu­er­re­du­zie­rung für Beher­ber­gungs­leis­tun­gen von 19 % auf 7 % mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2010 erge­ben hat, kom­plett an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. So ent­schied jetzt das Land­ge­richt Wup­per­tal in dem Fall des Der Inha­bers eines Fünf-Ster­­ne-Hotels in Tim­men­dor­fer Strand. Die­ser hat­te sich im

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Betriebs­über­gang bei Zwangs­ver­wal­tung eines Grund­stücks

Kün­digt der Zwangs­ver­wal­ter eines Grund­stücks den Pacht­ver­trag über ein auf dem Grund­stück betrie­be­nes Hotel und führt er den Hotel­be­trieb dann selbst wei­ter, so liegt ein Betriebs­über­gang vom frü­he­ren Päch­ter auf den Zwangs­ver­wal­ter vor. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richts ent­schie­de­nen Rechts­streits war in einem von der H. GmbH betrie­be­nen Hotel

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Kri­tik auf der Hotel-Bewer­tungs­platt­form

Die Betrei­be­rin eines Hotels und Hos­tels in Ber­lin ist vor dem Ber­li­ner Kam­mer­ge­richt mit dem Ver­such geschei­tert, einem Schwei­zer Bewer­tungs­por­tal für Rei­se­leis­tun­gen die künf­ti­ge Ver­öf­fent­li­chung bestimm­ter kri­ti­scher Nut­zer­be­haup­tun­gen über das Hos­tel gericht­lich unter­sa­gen zu las­sen. Eine Benut­ze­rin des Inter­­net-Bewer­­tungs-Por­­tals hat­te im Juli 2010 auf der Platt­form unter der Über­schrift „Für

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Kein Hotel für den NPD-Vor­sit­zen­den

Ein Hotel­be­trei­ber kann auf­grund sei­nes Haus­rechts frei dar­über ent­schei­den, wem er zu sei­nem Hotel den Zutritt gewährt und wem nicht. Mit die­ser Begrün­dung ent­schied das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt, dass der NPD-Vor­­­sit­zen­­de ein durch ein Hotel aus­ge­spro­che­nes Haus­ver­bot hin­neh­men muss. In dem vom Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall plan­ten der Vor­sit­zen­de der NPD,

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Rau­cher­zim­mer als man­gel­haf­tes Hotel­zim­mer

Ist ein mit dem Ziel der 'Ent­span­nung' bewor­be­nes und Well­ness­leis­tun­gen ein­schlie­ßen­des Beher­ber­gungs­an­ge­bot in einem Hotel geho­be­ner Klas­se gebucht wor­den, ohne dass aus­drück­lich ein Rau­cher- oder Nicht­rau­cher­zim­mer gewünscht wor­den ist, so stellt es einen Man­gel dar, wenn ein Rau­cher­zim­mer bereit gestellt wird, bei des­sen Betre­ten Tabak­ge­ruch sogleich stö­rend zu rie­chen ist.

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Beschränk­te Anwen­dung der Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge

Die Anwen­dung der Min­dest­be­mes­sungs­grund­la­ge gemäß § 10 Abs. 5 UStG setzt vor­aus, dass die Gefahr von Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen oder ‑umge­hun­gen besteht. Hier­an fehlt es, wenn der Unter­neh­mer von einer nahe­ste­hen­den Per­son zwar ein nied­ri­ge­res als das markt­üb­li­che Ent­gelt ver­langt, sei­ne Leis­tung aber in Höhe des markt­üb­li­chen Ent­gelts ver­steu­ert. Beher­bungs­um­sät­ze In dem hier

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Net­to-Hotel­prei­se und die zusätz­li­che Ver­mitt­lungs­ge­bühr

Die Anga­be von Net­­to-Hotel­­prei­­sen in einem Inter­net­por­tal ohne Hin­weis auf eine zusätz­lich anfal­len­de Ver­mitt­lungs­ge­bühr ist wett­be­werbs­wid­rig. Es stellt eine irre­füh­ren­de Wer­bung dar, wenn auf einer Inter­net­sei­te, über die Hotel­über­nach­tun­gen ver­mit­telt wer­den, nicht schon im ers­ten Buchungs­schritt klar aus­ge­wie­sen ist, dass zu dem dort ange­ge­be­nen Über­nach­tungs­preis noch Ver­mitt­lungs­ge­büh­ren des Web­sei­ten­be­trei­bers hin­zu­kom­men.

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Schnee­fall vor dem Hotel

Gera­de in schnee­rei­chen Win­tern ist zu beden­ken, dass auch bei Ein­hal­tung der Räum- und Streu­pflich­ten glat­te Stel­len nicht gänz­lich zu ver­mei­den sind. Dies wirkt sich auch auf die Fra­ge des Umfangs der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht eines Hotels bei Schnee­fall aus. So schei­ter­te jetzt etwa ein Hotel­gast mit sei­ner Scha­­den­s­er­­satz- und Schmer­zens­geld­kla­ge gegen

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Schwei­ne­stall (neu) ./​. Hotel (alt) = Land­le­ben (heu­te)

Schwei­ne­stäl­le und Hüh­ner­stäl­le und die von ihnen aus­ge­hen­de Geruchs­be­läs­ti­gung sind Legen­de. Aber nicht immer zieht der Stall mit sei­nem ein­schlä­gi­gen Geruch den Kür­ze­ren, etwa dann nicht, wenn der Schwei­ne­ge­ruch auf dem Lan­de ortüb­lich ist. So hat jetzt etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver den Eil­an­trag eines Hotel­be­sit­zers gegen die Bau­ge­neh­mi­gung für einen

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Hotel­schecks

Dem Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf lag jetzt die Rechts­fra­ge zur Ent­schei­dung vor, ob der Ver­kauf sog. Hotel­schecks an pri­va­te Kun­den der Umsatz­steu­er unter­liegt: Die Klä­ge­rin ver­kauf­te über Ver­triebs­part­ner, Anzei­gen in Zeit­schrif­ten und über ihr Inter­net­por­tal Hotel­schecks an pri­va­te Kun­den. Die Hotel­schecks berech­ti­gen den Käu­fer dazu, mit bis zu zwei Per­so­nen bzw. mit

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Ent­gelt­ta­rif­ver­trag für das Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be in Nord­rhein-West­fa­len

Dem Ent­gelt­ta­rif­ver­trag vom 19. Febru­ar 2008 für das Gas­t­­stät­­ten- und Hotel­ge­wer­be in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len kommt kei­ne All­ge­mein­ver­bind­lich­keit zu. Damit hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf der Fest­stel­lungs­kla­ge des Betrei­bers eines Pizz­a­lie­fer­diens­tes aus Moers ent­spro­chen und fest­ge­stellt, dass die Erklä­rung vom 5. Sep­tem­ber 2008, mit der der dama­li­ge Arbeits­mi­nis­ter des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len den Ent­gelt­ta­rif­ver­trag

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Neben­leis­tun­gen zu Über­nach­tungs­um­sät­zen

Nach einem han­delt es sich bei der Ver­pfle­gung von Hotel­gäs­ten um eine Neben­leis­tung zur Über­nach­tung, die als Teil der Gesamt­leis­tung am Ort des Hotels nach § 3a Abs. 2 Nr. 1 UStG (seit 1. Janu­ar 2010 § 3a Abs. 3 Nr. 1 UStG) steu­er­bar ist. Die Leis­tung wird auch dann am Bele­gen­heits­ort des Hotels

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Ver­pfle­gung von Pau­schal­tou­ris­ten im Aus­land

Bei der Ver­pfle­gung von Hotel­gäs­ten han­delt es sich um eine Neben­leis­tung zur Über­nach­tung, die als Teil der Gesamt­leis­tung am Ort des Hotels nach § 3a Abs. 2 Nr. 1 UStG steu­er­bar ist. Die Leis­tung wird, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den hat, auch dann am Bele­gen­heits­ort des Hotels aus­ge­führt,

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