Terroristische Handlungen - durch reguläre Streitkräfte

Ter­ro­ris­ti­sche Hand­lun­gen – durch regu­lä­re Streit­kräf­te

Die Akti­vi­tä­ten der Streit­kräf­te bei bewaff­ne­ten Kon­flik­ten im Sin­ne des huma­ni­tä­ren Völ­ker­rechts kön­nen „ter­ro­ris­ti­sche Hand­lun­gen“ dar­stel­len. Dies bestä­tig­te der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on nun für bestimm­te mili­tä­ri­sche Ein­hei­ten in Sri Lan­ka: Der Umstand, dass die Hand­lun­gen der „Befrei­ungs­ti­ger von Tamil Eelam“ Akti­vi­tä­ten von Streit­kräf­ten dar­stel­len könn­ten, beein­träch­tigt die Gül­tig­keit der

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Neue  Kämpfer für den IS

Neue Kämp­fer für den IS

Wer einem Drit­ten bei der Orga­ni­sa­ti­on sei­ner – erfolg­rei­chen – Aus­rei­se und dem Anschluss an den "Isla­mi­schen Staat" (IS) behilf­lich ist, för­dert die ter­ro­ris­ti­schen Zie­le die­ser Ver­ei­ni­gung. Inso­weit ist deut­sches Straf­recht anwend­bar: Dies folgt unmit­tel­bar aus § 129b Abs. 1 Satz 2 Vari­an­te 1 und 4 StGB, weil die Tat durch eine in

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Der 13jährige Taliban

Der 13jährige Tali­ban

Wer sich noch als straf­un­mün­di­ges Kind an einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung im Aus­land betei­ligt (hier: die Tali­ban in Afgha­ni­stan, Straf­tat gemäß § 129a Abs. 1 Nr. 1, § 129b Abs. 1 Sät­ze 1 und 2 StGB), ist ab sei­nem 14. Geburts­tag straf­recht­lich ver­ant­wort­lich im Sin­ne der §§ 1, 3 JGG. Dem­ge­gen­über kommt es aus Rechts­grün­den

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Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung - und die Handlungseinheit

Mit­glied­schaft in einer aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung – und die Hand­lungs­ein­heit

Aus der pau­scha­li­sie­ren­den Hand­lungs­be­schrei­bung des § 129a Abs. 1 Alter­na­ti­ve 2 StGB folgt, dass die durch das Mit­glied der Ver­ei­ni­gung began­ge­nen Betä­ti­gungs­ak­te grund­sätz­lich eine tat­be­stand­li­che Hand­lungs­ein­heit bil­den. Aus die­ser fal­len nach der neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zwar die­je­ni­gen Hand­lun­gen her­aus, die auch den Tat­be­stand einer ande­ren Straf­vor­schrift erfül­len und der Zweck­set­zung der

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Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung - und der spezifische Inlandsbezug

Mit­glied­schaft in einer aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung – und der spe­zi­fi­sche Inlands­be­zug

Der für das Delikt der Mit­glied­schaft in einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung außer­halb der Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on gemäß § 129b Abs. 1 Satz 2 StGB erfor­der­li­che spe­zi­fi­sche Inlands­be­zug1 liegt u.a. vor, wenn sich der Beschul­dig­te im Inland befin­det (§ 129b Abs. 1 Satz 2 Vari­an­te 4 StGB). Die­se Rege­lungs­va­ri­an­te knüpft allein dar­an an, dass sich

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Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung - und die Handlungseinheit

Mit­glied­schaft in einer aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung – und die Hand­lungs­ein­heit

Aus der pau­scha­li­sie­ren­den Hand­lungs­be­schrei­bung des § 129a Abs. 1 Alter­na­ti­ve 2 StGB folgt, dass die durch das Mit­glied der Ver­ei­ni­gung began­ge­nen Betä­ti­gungs­ak­te grund­sätz­lich eine tat­be­stand­li­che Hand­lungs­ein­heit bil­den. Aus die­ser fal­len nach der neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zwar die­je­ni­gen Hand­lun­gen her­aus, die auch den Tat­be­stand einer ande­ren Straf­vor­schrift erfül­len und der Zweck­set­zung der

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