Feuerwehr im Einsatz

Feu­er­wehr im Ein­satz

Grund­sätz­lich muss zwar einem Fahr­zeug im Ein­satz mit Mar­tins­horn und Blau­licht freie Bahn gewährt wer­den, aber der Fah­rer hat trotz­dem Vor­sicht wal­ten zu las­sen, damit kein ande­res Fahr­zeug beschä­digt wird. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Stadt Köln ver­pflich­tet, für die durch ein

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Begegnen sich zwei Fahrzeuge bei Dunkelheit auf schmaler Straße…

Begeg­nen sich zwei Fahr­zeu­ge bei Dun­kel­heit auf schma­ler Stra­ße…

Wird die Fahr­ge­schwin­dig­keit bei Dun­kel­heit und erkenn­ba­rem Gegen­ver­kehr auf einer schma­len Stra­ße nicht ange­passt, kann das bei einem Unfall zu einer Scha­dens­haf­tung füh­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem Eigen­tü­mer eines über­brei­ten land­wirt­schaft­li­chen Gespanns einen Scha­dens­er­satz von 70 % zuge­spro­chen. Gleich­zei­tig ist das erst­in­stanz­li­che

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Schadensabrechnung auf Neuwagenbasis bei einem Leasingfahrzeug

Scha­dens­ab­rech­nung auf Neu­wa­gen­ba­sis bei einem Lea­sing­fahr­zeug

Eine Scha­dens­ab­rech­nung auf Neu­wa­gen­ba­sis schei­det aus, wenn ein Lea­sing­fahr­zeug zum Unfall­zeit­punkt bereits einen Monat zuge­las­sen war und über 4.200 km Lauf­leis­tung auf­wies. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist ein Wagen „äußers­ten­falls“ bis zu einer Fahr­leis­tung von 3.000 km zum Unfall­zeit­punkt oder einer Gebrauchs­dau­er von etwa einem Monat als Neu­wa­gen zu qua­li­fi­zie­ren. Im

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200 km/h auf der Autobahn

200 km/​h auf der Auto­bahn

Mit der Haf­tungs­quo­te nach einem Ver­kehrs­un­fall auf der Auto­bahn im Zusam­men­hang mit einem Über­hol­vor­gang des vor­anfah­ren­den Fahr­zeugs hat­te sich jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg für den Fall zu befas­sen, dass weder ein Ver­schul­den des Fah­rers die­ses Fahr­zeugs noch ein sol­ches des Fah­rers des unter deut­li­cher Über­schrei­tung der Richt­ge­schwin­dig­keit (hier: 200 km/​h) nach­fol­gen­den

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Kein Verdienst am Unfallschaden

Kein Ver­dienst am Unfall­scha­den

Bei der Scha­dens­ab­rech­nung nach einem Ver­kehrs­un­fall wird ein Werks­an­ge­hö­ri­gen­ra­batt berück­sich­tigt. An der Kos­ten­er­stat­tung bei einem Unfall soll der Geschä­dig­te nicht ver­die­nen. So hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Der Klä­ger ver­langt rest­li­chen Scha­dens­er­satz nach einem Ver­kehrs­un­fall, bei dem sein Pkw BMW MINI beschä­digt wur­de. Die vol­le Haf­tung

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Unfallschadensberechnung auf fiktiver Basis

Unfall­scha­dens­be­rech­nung auf fik­ti­ver Basis

Der Geschä­dig­te muss sich bei der Regu­lie­rung eines Kraft­fahr­zeug­un­fall­scha­dens auch dann noch auf die Stun­den­sät­ze nicht mar­ken­ge­bun­de­ner, von der Arbeits­qua­li­tät her gleich­wer­ti­ger, Fach­werk­stät­ten ver­wei­sen las­sen, wenn der Schä­di­ger bzw. des­sen Ver­si­che­rung den ent­spre­chen­den Ein­wand erst im Lau­fe des Pro­zes­ses erhebt. Im Rah­men der vom Geschä­dig­ten gewähl­ten Abrech­nung auf Gut­ach­tens­ba­sis ist

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Stundenverrechnungssätze einer markengebunden Vertragswerkstatt

Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­den Ver­trags­werk­statt

Ein Unfall­ge­schä­dig­ter, der sein 10 Jah­re altes Fahr­zeug zunächst regel­mä­ßig in einer mar­ken­ge­bun­de­nen Ver­trags­werk­statt hat war­ten las­sen, in den letz­ten drei Jah­ren vor dem Unfall jedoch die Inspek­tio­nen und klei­ne­ren Repa­ra­tu­ren selbst vor­nahm oder in einer „frei­en“ Werk­statt erle­di­gen ließ, kann bei einer fik­ti­ven Scha­dens­be­rech­nung nur die Kos­ten einer gleich­wer­ti­gen

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Unfallreparatur in der freien Werkstatt

Unfall­re­pa­ra­tur in der frei­en Werk­statt

Eine meis­ter­ge­führ­te freie Repa­ra­tur­werk­statt ist nach Ansicht des Land­ge­richts Mann­heim einer mar­ken­ge­bun­de­nen gleich­wer­tig, wenn sie Ori­gi­nal­er­satz­tei­le der Her­stel­ler ver­wen­det, ZKF-zer­­ti­­fi­­ziert ist und in gro­ßem Umfang als Sub­un­ter­neh­me­rin für zahl­rei­che mar­ken­ge­bun­de­ne Ver­trags­werk­stät­ten zu Son­der­kon­di­tio­nen Unfall­schä­den an PKW repa­riert. Dies führt dazu, dass dem Geschä­dig­ten nicht die Kos­ten einer Mar­ken­werk­statt, son­dern nur

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Wieder einmal: Der Unfallwagen und die Markenwerkstatt

Wie­der ein­mal: Der Unfall­wa­gen und die Mar­ken­werk­statt

Der Geschä­dig­te leis­tet dem Gebot der Wirt­schaft­lich­keit im All­ge­mei­nen Genü­ge und bewegt sich in den für die Scha­dens­be­he­bung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezo­ge­nen Gren­zen, wenn er der Scha­dens­ab­rech­nung die übli­chen Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt zugrun­de legt, die ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger auf dem all­ge­mei­nen regio­na­len Markt ermit­telt

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Teilreparatur bei wirtschaftlichem Totalschaden

Teil­re­pa­ra­tur bei wirt­schaft­li­chem Total­scha­den

In den Fäl­len, in denen der Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Kraft­fahr­zeugs liegt, kön­nen Repa­ra­tur­kos­ten nur bei kon­kre­ter Scha­dens­ab­rech­nung ersetzt ver­langt wer­den. Der Ersatz von Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs kann dabei nur ver­langt wer­den, wenn die Repa­ra­tur fach­ge­recht und in einem Umfang

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Der Fahrer und die Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs

Der Fah­rer und die Betriebs­ge­fahr eines Kraft­fahr­zeugs

Der Fah­rer eines Kraft­fahr­zeugs, der nicht zugleich Hal­ter des­sel­ben ist, muss sich die ein­fa­che Betriebs­ge­fahr des Fahr­zeugs nur dann zurech­nen las­sen, wenn er sei­ner­seits für Ver­schul­den gemäß § 823 BGB oder für ver­mu­te­tes Ver­schul­den gemäß § 18 StVG haf­tet. Die Auf­fas­sung, der nicht hal­ten­de Fah­rer eines Kraft­fahr­zeugs müs­se sich die

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Unfallabwicklung über den Versicherungsmakler

Unfall­ab­wick­lung über den Ver­si­che­rungs­mak­ler

Der in die Abwick­lung eines Unfall­scha­dens ein­ge­schal­te­te Ver­si­che­rungs­mak­ler muss den Ver­si­che­rungs­neh­mer regel­mä­ßig auf die Frist zur ärzt­li­chen Fest­stel­lung einer Inva­li­di­tät und ihrer Gel­tend­ma­chung gegen­über dem Ver­si­che­rer nach § 7 I (1) AUB (1994) hin­wei­sen, wenn für ihn erkenn­bar ist, dass Ansprü­che wegen Inva­li­di­tät gegen den Unfall­ver­si­che­rer ernst­haft in Betracht kom­men. Bun­des­ge­richts­hof,

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