Facebook - und der Versuch einer sexuellen Nötigung

Face­book – und der Ver­such einer sexu­el­len Nöti­gung

Durch die Dro­hung, die von einer Schü­le­rin an den Täter über­sand­ten „Nackt­bil­der“ bei Face­book zu ver­öf­fent­li­chen, hat der Täter eine Nöti­gungs­hand­lung im Sin­ne von § 177 Abs.2 Nr. 5 StGB – und damit ein Merk­mal des gesetz­li­chen Tat­be­stands – ver­wirk­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den

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Der Versuch einer Straftat - und das unmittelbare Ansetzen zur Tat

Der Ver­such einer Straf­tat – und das unmit­tel­ba­re Anset­zen zur Tat

Gemäß § 22 StGB liegt der Ver­such einer Straf­tat vor, sobald der Täter nach sei­ner Vor­stel­lung von der Tat zur Ver­wirk­li­chung des Tat­be­stan­des unmit­tel­bar ansetzt. Dies ist nicht erst dann der Fall, wenn er bereits eine der Beschrei­bung des gesetz­li­chen Tat­be­stan­des ent­spre­chen­de Hand­lung vor­nimmt bzw. ein Tat­be­stands­merk­mal ver­wirk­licht. Auch eine

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Bandendiebstahl - und der Beginn des Versuchs

Ban­den­dieb­stahl – und der Beginn des Ver­suchs

Der Ver­such einer straf­ba­ren Hand­lung liegt gemäß § 22 StGB vor, wenn der Täter nach sei­ner Vor­stel­lung von der Tat zur Ver­wirk­li­chung des Tat­be­stands unmit­tel­bar ansetzt. Dies ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung nicht erst der Fall, wenn der Täter ein Tat­be­stands­merk­mal ver­wirk­licht, son­dern schon dann, wenn er Hand­lun­gen vor­nimmt, die nach

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Wohnungseinbruchsdiebstahl - und der Versuchsbeginn

Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl – und der Ver­suchs­be­ginn

Bei Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stän­den wie auch bei Tat­be­stän­den mit Regel­bei­spie­len ist grund­sätz­lich auf das Anset­zen zur Ver­wirk­li­chung des Grund­tat­be­stan­des abzu­stel­len . Dar­aus folgt, dass sich bei § 244 StGB wie bei § 243 StGB glei­cher­ma­ßen die ein­heit­lich zu beant­wor­ten­de Fra­ge stellt, ob mit den fest­ge­stell­ten Tat­hand­lun­gen zur Weg­nah­me im Sin­ne von §

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Versuchter Wohnungsdiebstahl - und das Betreten des Hausflurs

Ver­such­ter Woh­nungs­dieb­stahl – und das Betre­ten des Haus­flurs

Für eine Ver­suchs­straf­bar­keit ist es nicht erfor­der­lich, dass der Täter bereits ein Tat­be­stands­merk­mal ver­wirk­licht hat. Es genügt, dass er Hand­lun­gen vor­nimmt, die nach sei­nem Tat­plan der Erfül­lung eines Tat­be­stands­merk­mals vor­ge­la­gert sind und in die Tat­be­stands­hand­lung unmit­tel­bar ein­mün­den, die mit­hin – aus der Sicht des Täters das geschütz­te Rechts­gut in eine

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