Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers  als sittenwidrige Schädigung der Kapitalanleger

Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers als sit­ten­wid­ri­ge Schädigung der Kapitalanleger

Mit der Haftung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schädigung von Anlegern durch Erteilung eines unein­ge­schränk­ten Bestätigungsvermerks für den Jahresabschluss (mit Lagebericht) einer Emittentin von Inhaberteilschuldverschreibungen hat­te sich aktu­ell das Oberlandesgericht Dresden zu befas­sen: Sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB ist ein Verhalten, das nach sei­nem Gesamtcharakter, der durch umfas­sen­de

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Schadensersatz des Kapitalanlegers - und die Anrechnung von Steuervorteilen

Schadensersatz des Kapitalanlegers – und die Anrechnung von Steuervorteilen

Zur Anrechnung von Steuervorteilen, die sich aus einer Kapitalanlage erge­ben, im Schadensersatzprozess des Anlegers hat jetzt erneut der Bundesgerichtshof Stellung genom­men: Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Frage, ob eine spä­te­re Minderung oder Beseitigung des ein­ge­tre­te­nen Vermögensschadens den Schadensersatzanspruch beein­flusst, nach den Grundsätzen der Vorteilsausgleichung zu beur­tei­len. Danach sind

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Der Medienfonds, der Wirtschaftsprüfer als Mittelverwendungskontrolleur - und die Verjährung von Haftungsansprüchen

Der Medienfonds, der Wirtschaftsprüfer als Mittelverwendungskontrolleur – und die Verjährung von Haftungsansprüchen

Die fünf Jahre betra­gen­de Verjährungsfrist des § 51a WPO aF fin­det – gege­be­nen­falls nach Maßgabe des § 139b Abs. 1 WPO – auf Schadensersatzansprüche gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten aus einem Mittelverwendungskontrollvertrag Anwendung. Dies hat der Bundesgerichtshof in sei­nen die­sel­be Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und eben­falls Medienfonds betref­fen­den Urteilen vom 11.04.2013

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Gewinnprognosen in einem Wertpapierprospekt - und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Gewinnprognosen in einem Wertpapierprospekt – und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die in einem Wertpapierprospekt ein feh­ler­haf­tes Testat betref­fend die Prüfung der Gewinnprognosen nach § 7 des Wertpapierprospektgesetzes i.V.m. Art. 3 und Anhang – I Nr. 13.02. der Verordnung (EG) Nr. 809/​2004 abge­ge­ben hat, haf­tet gegen­über einem Kapitalanleger nach den Grundsätzen des Vertrags mit Schutzwirkung zuguns­ten Dritter. Liegt der haf­tungs­aus­lö­sen­de Fehler

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Sittenwidrige Schädigung und die Expertenhaftung

Sittenwidrige Schädigung und die Expertenhaftung

Mit der Frage der Haftung eines Rechtsanwalts und Wirtschaftsprüfers wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schädigung von Anlegern durch irre­füh­ren­de Äußerungen bei Vorträgen und Veranstaltungen mit Vertriebsmitarbeitern über die Werthaltigkeit von Beteiligungen muss­te sich der Bundesgerichtshof jetzt in meh­re­ren Verfahren befas­sen: Sittenwidrig ist ein Verhalten, das nach sei­nem Gesamtcharakter, der durch umfas­sen­de Würdigung

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Die prüfungspflichtige mittelgroße GmbH und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Die prü­fungs­pflich­ti­ge mit­tel­gro­ße GmbH und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Auf den Jahresabschluss einer prü­fungs­pflich­ti­gen mit­tel­gro­ßen GmbH sind die Vorschriften des § 256 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 6 Satz 1 AktG ent­spre­chend anwend­bar. Ein Wirtschaftsprüfer ver­letzt sei­ne ihm gegen­über der zu prü­fen­den mit­tel­gro­ßen GmbH oblie­gen­den Pflichten aus dem Vertrag über die Prüfung des Jahresabschlusses, wenn er die Prüfung durch­führt, obwohl er nicht

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