Bewäh­rung für einen bestrei­ten­den Ange­klag­ten

Dass der Ange­klag­te, der die Tat bestrit­ten hat­te, kei­ne Reue und Unrechts­ein­sicht zeig­te, durf­te nicht zu sei­nem Nach­teil gewer­tet wer­den.

Bewäh­rung für einen bestrei­ten­den Ange­klag­ten

Auch im Rah­men des § 56 StGB ist dem Ange­klag­ten ein die Gren­zen des Zuläs­si­gen nicht über­schrei­ten­des Ver­tei­di­gungs­ver­hal­ten nicht anzu­las­ten 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. Janu­ar 2016 – 4 StR 521/​15

  1. st. Rspr., vgl. BGH, Beschlüs­se vom 20.04.1999 – 4 StR 111/​99, StV 1999, 602; vom 20.02.1998 – 2 StR 14/​98, StV 1998, 482; vom 20.12 1988 – 1 StR 664/​88, BGHR StGB § 56 Abs. 2 Gesamt­wür­di­gung, unzu­rei­chen­de 6[]