Beweiswürdigung

Die Beweiswürdigung ist dann rechtsfehlerhaft, wenn sie widersprüchlich, unklar oder lückenhaft ist, gegen Denkgesetze oder gesicherte Erfahrungssätze verstößt oder das Gericht überspannte Anforderungen an die Überzeugungsbildung gestellt hat1.

Beweiswürdigung

Dabei hat das Revisionsgericht die tatrichterliche Überzeugungsbildung selbst dann hinzunehmen, wenn eine andere Beurteilung nähergelegen hätte oder überzeugender gewesen wäre2.

Bundesgerichtshof, Urteil vom 8. Dezember 2016 – 1 StR 344/16

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 10.12 2014 – 5 StR 136/14 Rn.20 mwN; und vom 15.12 2015 – 1 StR 236/15 Rn. 18[]
  2. st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 05.12 2013 – 4 StR 371/13, NStZ-RR 2014, 87; vom 15.12 2015 – 1 StR 236/15 Rn. 18; und vom 12.05.2016 – 4 StR 569/15, StraFo 2016, 347, 348[]