Ein­zie­hung eines Tat­fahr­zeugs – und die Straf­zu­mes­sung

Die Ein­zie­hung des zur Bege­hung der Betäu­bungs­mit­tel­straf­ta­ten genutz­ten Kraft­fahr­zeugs nach § 33 BtMG, § 74 Abs. 1 und 3 Satz 1 StGB hat den Cha­rak­ter einer Neben­stra­fe.

Ein­zie­hung eines Tat­fahr­zeugs – und die Straf­zu­mes­sung

Sie stellt damit eine Straf­zu­mes­sungs­ent­schei­dung dar 1.

Wird dem Täter auf die­se Wei­se ein ihm gehö­ren­der Gegen­stand von nicht uner­heb­li­chem Wert ent­zo­gen, so ist dies als ein bestim­men­der Gesichts­punkt sowohl bei der Bemes­sung der außer­dem zu ver­hän­gen­den Ein­zel­stra­fen als auch bei der Gesamt­stra­fe zu berück­sich­ti­gen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Novem­ber 2018 – 4 StR 332/​18

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 03.05.2018 – 3 StR 8/​18, NStZ 2018, 526; vom 12.03.2013 – 2 StR 43/​13, StV 2013, 565; vom 20.07.2011 – 5 StR 234/​11, StV 2011, 726; Weber, BtMG, 5. Aufl., § 33 Rn. 343[]
  2. BGH, aaO[]