Bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit in der Fleisch­in­dus­trie

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um setzt sei­ne Rei­he der "Bünd­nis­se gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung" fort.

Bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit in der Fleisch­in­dus­trie

So wur­de jetzt ein Bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung in der Fleisch­wirt­schaft mit der Arbeit­ge­ber­ver­ei­ni­gung
Nah­rung und Genuss e.V. (ANG), dem Bun­des­ver­band der Deut­schen Fleisch­wa­ren­in­dus­trie e.V. (BVDF), dem Bun­des­ver­band Vieh und Fleisch (BVVF), der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deut­schen Ernäh­rungs­in­dus­trie e.V. (BVE), dem Deut­schen Flei­scher-Ver­band e.V.
(DFV), dem Deut­schen Raiff­ei­sen­ver­band e.V. (DRV), der Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG), dem Ver­band der Fleisch­wirt­schaft e.V. (VDF) und dem Zen­tral­ver­band der Deut­schen Geflü­gel­wirt­schaft e.V. (ZDG) geschlos­sen.

Dies ist bereits das drit­te bun­des­wei­te Bünd­nis, das das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen mit der Wirt­schaft zur Inten­si­vie­rung der Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit und ille­ga­len Beschäf­ti­gung schließt. Bereits 2004 haben sich das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, die Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt, der Zen­tral­ver­band des Deut­schen Bau­ge­wer­bes und der Haupt­ver­band der Deut­sche Bau­in­dus­trie zu einem Akti­ons­bünd­nis gegen Schwarz­ar­beit in der Bau­wirt­schaft zusam­men­ge­schlos­sen.

Im letz­ten Jahr erfolg­te der Abschluss eines Bünd­nis­ses gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung im Speditions‑, Trans­port und Logis­tik­ge­wer­be. Bünd­nis­part­ner sind der Bun­des­ver­band Güter­ver­kehr Logis­tik und Ent­sor­gung, der Bun­des­ver­band Möbel­spe­di­ti­on und Logis­tik, der Deut­sche Spe­di­ti­ons- und Logis­tik­ver­band, die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di), das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung.

Wesent­li­ches Ziel der Bünd­nis­ak­ti­vi­tä­ten des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums ist, so das BMF in einer Pres­se­mit­tei­lung, "die Schär­fung des all­ge­mei­nen Bewusst­seins über die nega­ti­ven Fol­gen von Schwarz­ar­beit und ille­ga­ler Beschäf­ti­gung sowie ein fai­rer Wett­be­werb durch Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten. Dazu haben sich die Bünd­nis­part­ner in einer gemein­sa­men
Bünd­nis­er­klä­rung ver­pflich­tet. Sie wol­len in der Öffent­lich­keit gemein­sam infor­mie­ren und den Infor­ma­ti­ons­fluss zwi­schen den Ver­bän­den und der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit der Zoll­ver­wal­tung wei­ter ver­bes­sern."

Unter Lei­tung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen wird dar­über hin­aus regel­mä­ßig ein Arbeits­kreis tagen, der prak­ti­sche Ansät­ze zur ver­bes­ser­ten Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit und ille­ga­len Beschäf­ti­gung in der Fleisch­wirt­schaft erar­bei­tet.

Doch auch außer­halb die­ser "Bünd­nis­se" dürf­te die Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit und der ille­ga­len Beschäf­ti­gung für die Finanz­ver­wal­tung eine hohe Prio­ri­tät besit­zen. So kün­dig­te das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um an, dass die Kon­troll­tä­tig­keit mit Schwer­punkt­prü­fun­gen und regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len in den Betrie­ben auch außer­halb der all­ge­mein übli­chen Arbeits­zei­ten sowie am Wochen­en­de wei­ter inten­si­viert wer­den.