Unter­blie­be­ne Unter­brin­gung in der Ent­zie­hungs­an­stalt – und das Rechts­mit­tel des Ange­klag­ten

Es ent­spricht der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, dass ein Ange­klag­ter ein gegen ihn ergan­ge­nes Urteil nicht allein des­we­gen anfech­ten kann, weil gegen ihn neben der Stra­fe kei­ne Maß­re­gel nach § 64 StGB ange­ord­net wor­den ist [1].

Unter­blie­be­ne Unter­brin­gung in der Ent­zie­hungs­an­stalt – und das Rechts­mit­tel des Ange­klag­ten

Das Rechts­mit­tel ist in die­sem Fall man­gels Beschwer unzu­läs­sig.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. April 2017 – 3 StR 112/​17

  1. vgl. etwa BGH, Beschlüs­se vom 27.10.2009 – 3 StR 424/​09, NStZ 2010, 270 mwN; vom 05.04.2016 – 3 StR 95/​16 2[]