Die Zahn­arzt­rech­nung in der Bei­hil­fe

Der Zahn­arzt kann die in einer Liqui­da­ti­on nie­der­ge­leg­te Begrün­dung für das Über­schrei­ten des 2,3fachen Gebüh­ren­sat­zes (Schwel­len­wert) ergän­zen, nach­ho­len oder kor­ri­gie­ren. Dies kann auch noch im Ver­lau­fe eines ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens gesche­hen. Für den Bei­hil­fe­an­spruch ist allein maß­geb­lich, ob das Über­schrei­ten des Schwel­len­wer­tes sach­lich gerecht­fer­tigt ist.

Die Zahn­arzt­rech­nung in der Bei­hil­fe

An die schrift­li­che Begrün­dung, die der Zahn­arzt bei dem Über­schrei­ten des Schwel­len­wer­tes zu fer­ti­gen hat, sind kei­ne über­zo­ge­nen Anfor­de­run­gen zu stel­len. Es genügt in der Regel, stich­wort­ar­tig das Vor­lie­gen von Umstän­den, die das Über­schrei­en des Schwel­len­wer­tes recht­fer­ti­gen kön­nen, nach­voll­zieh­bar zu machen.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 12. August 2009 – 5 LA 368/​08