Begrün­dungs­an­for­de­run­gen – und das Ver­fah­rens­grund­recht auf recht­li­ches Gehör

In der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist geklärt, dass es ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich ist, das Beschrei­ten des Rechts­we­ges von der Erfül­lung bestimm­ter for­ma­ler Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig zu machen 1.

Begrün­dungs­an­for­de­run­gen – und das Ver­fah­rens­grund­recht auf recht­li­ches Gehör

Dies gilt ins­be­son­de­re für Begrün­dungs, Dar­le­gungs- und Bezeich­nungs­er­for­der­nis­se im Ver­fah­ren vor den Revi­si­ons­ge­rich­ten 2.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 7. Novem­ber 2016 – 1 BvR 1089/​12, 1 BvR 455/​16, 1 BvR 2368/​14, 1 BvR 2483/​13, 1 BvR 708/​13, 1 BvR 363/​13 und 1 BvR 1090/​12

  1. BVerfGE 10, 264, 267 f.; 128, 90, 99[]
  2. vgl. BVerfG, Beschluss vom 11.09.2008 – 1 BvR 1616/​05 6[]