Squee­ze-Out im Kon­zern

Wird aus Anlass eines Squee­ze-Out mit­hil­fe fun­da­men­tal­ana­ly­ti­scher Metho­den wie dem Ertrags­wert­ver­fah­ren der Unter­neh­mens­wert einer Akti­en­ge­sell­schaft ermit­telt, die auf­grund des vor­an­ge­gan­ge­nen Abschlus­ses eines Beherr­schungs­ver­tra­ges ver­trag­lich beherrscht wird, ist für die Pro­gno­se der künf­ti­gen Erträ­ge nicht die fik­ti­ve Pla­nung eines unab­hän­gi­gen Unter­neh­mens, son­dern die tat­säch­li­che Pla­nung der Gesell­schaft als abhän­gi­ges Unter­neh­men maß­geb­lich.

Squee­ze-Out im Kon­zern

Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart, Beschluss vom 17. März 2010 – 20 W 9/​08