Lärm­schutz­ver­ord­nung

Die Bun­des­re­gie­rung hat eine Ver­ord­nung zum Schutz der Beschäf­tig­ten vor Lärm und Vibra­tio­nen beschlos­sen. Mit die­ser Ver­ord­nung wer­den die EU-Arbeits­schutz-Richt­li­ni­en über Lärm (RL 2003/​10/​EG) und Vibra­tio­nen (RL 2002/​44/​EG) sowie das Über­ein­kom­men Nr. 148 zu Lärm des Inter­na­tio­nal Labour Office (ILO – Unter­or­ga­ni­sa­ti­on der UN) in natio­na­les Recht umge­setzt.

Lärm­schutz­ver­ord­nung

Nach die­ser Ver­ord­nung müs­sen Arbeit­ge­ber, deren Be?schäftigte Lärm oder Vibra­tio­nen aus­ge­setzt sind, dafür Vor­sor­ge tref­fen, dass bestimm­te Grenz­wer­te für Lärm und Vibra­tio­nen am Arbeits­platz ein­ge­hal­ten bzw. bei deren Über­schrei­ten Maß­nah­men zum Gesund­heits­schutz der Beschäf­tig­ten getrof­fen wer?den.

Die Grenz­wer­te wur­den bei der Umset­zung der EG-Lärm­richt­li­nie auf den Stand der wis­sen­schaft­li­chen und arbeits­me­di­zi­ni­schen Erkennt­nis­se fest­ge­legt und ver­bind­lich gemacht. Mit der neu­en Ver­ord­nung wird in den Betrie­ben mehr Sicher­heit und Ge?sundheitsschutz für Beschäf­tig­te gewähr­leis­tet. Beson­ders der sich aus­brei­ten­den Lärm­schwer­hö­rig­keit wird begeg­net, die seit lan­gem an der Spit­ze der Berufskrank?heiten steht und die Kas­sen der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung erheb­lich belas­tet. Des Wei­te­ren soll mit der neu­en Ver­ord­nung Gesund­heits­schä­den durch Hand-Arm- oder Ganz­kör­per­vi­bra­tio­nen ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den.