Wenn das Hob­by eine Lebens­ver­si­che­rung vor­aus­setzt

Der All­tag der Deut­schen ist recht ereig­nis­arm und nicht sel­ten suchen sie einen Aus­gleich in ihrer Frei­zeit. Sie klet­tern, sprin­gen aus Flug­zeu­gen oder kämp­fen sich durch rei­ßen­des Wild­was­ser. Durch der­ar­ti­ge Hob­bys ist die eige­ne Unver­sehrt­heit natür­lich in höchs­tem Maße bedroht. Somit haben sie auch Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­ver­si­che­rung. Wir ver­ra­ten, wor­auf man in die­sem Zusam­men­hang ach­ten soll­te.

Wenn das Hob­by eine Lebens­ver­si­che­rung vor­aus­setzt

Das soll­te man wis­sen

Glück­li­cher­wei­se enden Frei­zeit­un­fäl­le nur in den sel­tens­ten Fäl­len tat­säch­lich mit dem Tod oder einer dau­er­haf­ten Schä­di­gung. Ein ent­spre­chen­der Schutz ist auf jeden Fall wich­tig. Das Ange­bot von Aspect-Online: Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung als wirk­sa­mer finan­zi­el­ler Schutz, um Ange­hö­ri­ge und beson­ders die eige­nen Kin­der abzu­si­chern. Dass bestimm­te Hob­bys ein nicht uner­heb­li­ches Risi­ko dar­stel­len und dem­entspre­chend auch den Ver­si­che­rungs­schutz deut­lich teu­rer machen kön­nen, ver­steht sich ver­mut­lich von selbst. Als Ver­si­che­rungs­neh­mer fragt man sich in die­sem Kon­text des Öfte­ren, wie eine Risi­ko­prü­fung eigent­lich von­stat­ten geht und wel­che Kri­te­ri­en dabei berück­sich­tigt wer­den. Die besag­te Prü­fung wird grund­sätz­lich immer dann durch­ge­führt, wenn ein poten­zi­el­ler Ver­si­che­rungs­neh­mer ein Pro­dukt mit Todes­fall­ab­si­che­rung, Berufs­un­fä­hig­keits- oder Pfle­ge­vor­sor­ge bean­tragt. Wie umfang­reich die­se Prü­fung aus­fällt, ist in ers­ter Linie von der Höhe des bean­trag­ten Ver­si­che­rungs­schut­zes abhän­gig. Fer­ner­hin geben Alter und Gesund­heits­zu­stand des Kun­den Auf­schluss über die jewei­li­gen Kon­di­tio­nen der ange­streb­ten Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung. Man berück­sich­tigt aber auch das Frei­zeit­ver­hal­ten, weil es ein zusätz­li­ches Risi­ko für die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit dar­stel­len kann. Natür­lich müs­sen längst nicht alle Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen ange­ge­ben wer­den. Grund­sätz­lich sind allein jene Hob­bys von Bedeu­tung, denen grö­ße­re Risi­ken anhaf­ten. Wer bei­spiels­wei­se regel­mä­ßig mit einem schwe­ren Motor­rad unter­wegs ist, Free­clim­bing zu sei­nen Lieb­lings­hob­bys zählt und/​oder regel­mä­ßig tau­chen geht, fällt in die­ses Ras­ter. Es soll­te des Wei­te­ren beach­tet wer­den, dass auch sel­ten aus­ge­üb­te Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen, sofern sie ein Risi­ko dar­stel­len, ange­ge­ben wer­den müs­sen. Der Ver­si­che­rungs­neh­mer soll­te sich ein­fach vor­ab bei sei­nem Ver­si­che­rer erkun­di­gen, wie bestimm­te Hob­bys beur­teilt wer­den.

Das risi­ko­rei­che Hob­by

Die Behaup­tun­gen, bestimm­te Hob­bys wür­den den Abschluss einer Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung unmög­lich machen, sind schlicht und ergrei­fend nicht wahr. Aller­dings gibt es Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen, die vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen sind oder wer­den – so zum Bei­spiel die Teil­nah­me an Kampf­sport-Wett­be­wer­ben oder Auto­rennen. Bei ande­ren Hob­bys ist es in beson­de­rem Maße davon abhän­gig, wie der Ver­si­che­rungs­neh­mer sie aus­übt. Klet­tern ist bei­spiels­wei­se nicht gleich klet­tern! Zwi­schen dem Free­clim­bing am Mont Blanc und der Wan­der­tour mit Klet­ter­stre­cke im Harz wird logi­scher­wei­se ein Unter­schied gemacht. Der Tauch­sport ist hier ein wei­te­res gutes Bei­spiel: Ent­schei­dend sind hier vor allen Din­gen die ange­streb­te Tauch­tie­fe und der Ort des Tauch­gan­ges. Sie ent­schei­den dar­über, ob und zu wel­chen Kon­di­tio­nen der Anbie­ter das Hob­by absi­chert.