Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­setz

Die Bun­des­re­gie­rung will in die­sem Som­mer den Ent­wurf eines Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­set­zes ver­ab­schie­den, sodass die Rege­lun­gen zum 1. Janu­ar 2008 in Kraft tre­ten kön­nen. Dies teilt die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag mit. Gleich­zei­tig sol­le auch das Gesetz über Unter­neh­mens­be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten novel­liert wer­den.

Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­setz

Die Eck­punk­te eines Geset­zes zur Begren­zung der mit Finanz­in­ves­ti­tio­nen ver­bun­de­nen Risi­ken will das Bun­des­ka­bi­nett eben­falls in die­sem Som­mer fest­le­gen, heißt es wei­ter. Der Kabi­netts­be­schluss sei für Herbst oder Win­ter geplant, damit die­ses Gesetz im Früh­jahr 2008 in Kraft tre­ten kön­ne. Die "drei­glei­si­ge Stra­te­gie" der Regie­rung sehe vor, dass zunächst die Rah­men­be­din­gun­gen für das Bereit­stel­len von Wag­nis­ka­pi­tal an jun­ge Unter­neh­men deut­lich ver­bes­sert wer­den sol­len. Zwei­tens müs­se die Finan­zie­rung des brei­ten Mit­tel­stan­des mit Betei­li­gungs­ka­pi­tal auch in Zukunft gewähr­leis­tet sein, wes­halb Risi­ken der Finanz­in­ves­to­ren begrenzt wer­den soll­ten. Die Regie­rung erwar­tet, dass sich die Start­be­din­gun­gen für jun­ge Unter­neh­men durch das Wag­nis­ka­pi­tal­be­tei­li­gungs­ge­setz ver­bes­sern wer­den und dass die Zahl der Unter­neh­mens­grün­dun­gen zunimmt.