Das beschränkt ein­ge­leg­te Rechts­mit­tel – und die Beschwer

Maß­ge­bend für den Wert der Beschwer im Rechts­mit­tel­ver­fah­ren ist das Inter­es­se des Rechts­mit­tel­klä­gers an der Abän­de­rung der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung, das gemäß § 3 ZPO unter wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten zu bewer­ten ist 1.

Das beschränkt ein­ge­leg­te Rechts­mit­tel – und die Beschwer

Dabei sind, wenn die Par­tei eine von dem Beru­fungs­ge­richt beschränkt zuge­las­se­ne Revi­si­on ein­ge­legt und im Umfang der Nicht­zu­las­sung eine Beschwer­de gegen die­se Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on erho­ben hat, die Wer­te der zuge­las­se­nen Revi­si­on und der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de für die Bestim­mung des Werts nach § 26 Nr. 8 EGZPO zusam­men­zu­rech­nen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 11. April 2019 – V ZR 91/​18

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 17.11.2016 – V ZR 86/​16, NJW-RR 2017, 584 Rn. 2; Beschluss vom 06.12 2018 – V ZR 338/​17, NJW-RR 2019, 207 Rn. 3[]
  2. BGH, Beschluss vom 04.10.2006 – I ZR 196/​05, NJW-RR 2007, 417 Rn. 11[]