Die Zuläs­sig­keit der Beru­fung – und ihre Über­prü­fung durch das Revisionsgericht

Die Zuläs­sig­keit der Beru­fung ist vom Revi­si­ons­ge­richt von Amts wegen zu über­prü­fen, denn ein gül­ti­ges und rechts­wirk­sa­mes Ver­fah­ren vor dem Revi­si­ons­ge­richt ist nur mög­lich, solan­ge der Rechts­streit noch nicht rechts­kräf­tig been­det ist.

Die Zuläs­sig­keit der Beru­fung – und ihre Über­prü­fung durch das Revisionsgericht

Dies setzt neben der Zuläs­sig­keit der Revi­si­on vor­aus, dass das erst­in­stanz­li­che Urteil durch eine zuläs­si­ge Beru­fung ange­grif­fen wor­den und die Rechts­kraft die­ses Urteils damit zunächst in der Schwe­be gehal­ten ist [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 12. Okto­ber 2016 – VIII ZR 103/​15

  1. BGH, Urtei­le vom 30.09.1987 – IVb ZR 86/​86, BGHZ 102, 37, 38 mwN; vom 26.01.2006 – I ZR 121/​03, NJW-RR 2006, 1044 Rn. 23[]

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