Inli­ne-Ska­ter und ein Gar­ten­schlauch

Ein über die Stra­ße ver­leg­ter Gar­ten­schlauch von weni­gen Zen­ti­me­tern Durch­mes­ser stellt, so das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in einem aktu­el­len Urteil, ein gering­fü­gi­ges und von jeder­mann erkenn­ba­res Hin­der­nis dar. Kommt es gleich­wohl zum Sturz eines Inli­ne-Ska­ters, kann die­ser – eben­so wie ein Fuß­gän­ger – kei­nen Scha­den­er­satz unter dem Gesichts­punkt der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht­ver­let­zung ver­lan­gen.

Inli­ne-Ska­ter und ein Gar­ten­schlauch

In dem vom OLG Koblenz ent­schie­de­nen Fall kam eine Inli­ne-Ska­te­rin auf einem über die Stra­ße ver­leg­ten Gar­ten­schlauch zu Fall. Ihr Scha­den­er­satz­ver­lan­gen gegen­über den Eigen­tü­mern des anlie­gen­den Grund­stücks blieb ohne Erfolg, da ein Gar­ten­schlauch im Durch­mes­ser weni­ger Zen­ti­me­ter ein für jeder­mann klar erkenn­ba­res Hin­der­nis dar­stel­le, so dass Scha­den­er­satz wegen Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht nicht ver­langt wer­den kann.

Ober­lan­des­ge­richt Koblenz – 5 W 15/​08