Metho­den­wech­sel bei der Scha­dens­be­rech­nung

Ein Beru­fungs­ur­teil, wel­ches die Beru­fung gegen ein erst­in­stanz­li­ches Teil­ur­teil zu-rück­weist, durch das unter Vor­nah­me eines pau­scha­len Abschla­ges vom gel­tend gemach­ten Gesamt­scha­den ein Min­dest­scha­den zuer­kannt wor­den ist, ver­letzt § 301 ZPO, wenn das Beru­fungs­ge­richt dabei durch kon­kre­te Scha­dens­be­rech­nung einen Metho­den­wech­sel voll­zieht, der zur Fol­ge haben kann, dass im Schlus­sur­teil über den noch zu erken­nen­den Spit­zen­be­trag abwei­chend von den Berech­nungs­an­sät­zen des Beru­fungs­ge­richts ent­schie­den wird.

Metho­den­wech­sel bei der Scha­dens­be­rech­nung

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19. Novem­ber 2008 – VIII ZR 47/​07