Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft und Siche­rungs­ein­be­halt

Die in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers eines Bau­ver­trags ent­hal­te­ne Klau­sel, dass der Auf­trag­neh­mer zur Siche­rung der ver­trags­ge­mä­ßen Aus­füh­rung der Werk­leis­tun­gen eine Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft in Höhe von 10 % der Auf­trags­sum­me zu stel­len hat, ist unwirk­sam, wenn in dem Ver­trag zusätz­lich bestimmt ist, dass die sich aus den geprüf­ten Abschlags­rech­nun­gen erge­ben­den Werk­lohn­for­de­run­gen des Auf­trag­neh­mers nur zu 90 % bezahlt wer­den.

Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft und Siche­rungs­ein­be­halt

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 9. Dezem­ber 2010 – VII ZR 7/​10