Steu­er­zah­lung – als Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung

Die Beglei­chung der Umsatz­steu­er kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs gegen­über dem Finanz­amt als eine gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gen­de Leis­tung (§ 129 Abs. 1 InsO) ange­foch­ten wer­den [1].

Steu­er­zah­lung – als Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung

Glei­ches gilt bei Zah­lun­gen von Arbeit­ge­bern auf die von den Arbeit­neh­mern geschul­de­te Lohn­steu­er [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Okto­ber 2015 – IX ZR 74/​15

  1. vgl. nur BGH, Urteil vom 19.01.2012 – IX ZR 2/​11, BGHZ 192, 221; vom 24.05.2012 – IX ZR 125/​11, WM 2012, 1208[]
  2. vgl. nur BGH, Urteil vom 22.01.2004 – IX ZR 39/​03, BGHZ 157, 350, 358; vom 09.12 2004 – IX ZR 108/​04, BGHZ 161, 315, 317[]