Der Einzelrichter darf über die Beschwerde nicht selbst entscheiden, sondern hätte das Verfahren wegen der von ihm bejahten grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache gemäß § 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO der mit drei Richtern besetzten Kammer übertragen müssen.
Dem originären Einzelrichter nach § 568 ZPO ist die Entscheidung von Rechtssachen grundsätzlicher Bedeutung schlechthin versagt1.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom vom 21. Juli 2016 – I ZB 121/15
- st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 16.05.2012 – I ZB 65/11, NJW 2012, 3518 Rn. 4; Beschluss vom 07.01.2016 – I ZB 110/14, NJW 2016, 645 Rn. 10[↩]











