Ände­rungs­be­scheid – und die ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung des Finanzamtes

Ist eine Erle­di­gung des Rechts­streits in der Haupt­sa­che objek­tiv nicht ein­ge­tre­ten, kann selbst dann, wenn eine ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung des Finanz­amt anzu­neh­men sein soll­te, eine Haupt­sa­cheer­le­di­gung nicht fest­ge­stellt werden.

Ände­rungs­be­scheid – und die ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung des Finanzamtes

Ent­spricht ein Ände­rungs­be­scheid, der wäh­rend einer zuläs­si­gen Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ergeht, weder dem Kla­ge­an­trag noch dem Urteil des Finanz­ge­richts, kann man­gels Haupt­sa­cheer­le­di­gung kei­ne Unzu­läs­sig­keit der Beschwer­de ein­tre­ten [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 28. Juli 2016 – X B 205/​15

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 06.02.2014 – VIII B 43/​13, BFH/​NV 2014, 711, unter II.b[]

Bild­nach­weis:

  • Dru­cker,Fax: Pixabay
  • Bun­des­fi­nanz­hof (BFH): Bild­rech­te beim Autor