Her­ab­set­zung einer vGA im Insol­venz­ver­fah­ren der Gesell­schaft

Wan­delt sich das von einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betrie­be­ne und wegen Insol­venz­eröff­nung zunächst unter­bro­che­ne Kla­ge­ver­fah­ren betref­fend Kör­per­schaft­steu­er durch Auf­nah­me des Rechts­streits durch das Finanz­amt in ein Insol­venz-Fest­stel­lungs­ver­fah­ren und eini­gen sich die Betei­lig­ten jenes Ver­fah­rens über eine Ver­min­de­rung der ursprüng­lich ange­setz­ten ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung mit der Fol­ge, dass das Finanz­amt sei­ne Anmel­dun­gen zur Insol­venz­ta­bel­le ent­spre­chend ver­min­dert und der Rechts­streit in der Kör­per­schaft­steu­er­sa­che in der Haupt­sa­che für erle­digt erklärt wird, so ist bei sum­ma­ri­scher Betrach­tung in sinn­ge­mä­ßer Anwen­dung des § 32a Abs. 1 KStG die Voll­zie­hung des Ein­kom­men­steu­er­be­schei­des des Gesell­schaf­ters dem­entspre­chend aus­zu­set­zen.

Her­ab­set­zung einer vGA im Insol­venz­ver­fah­ren der Gesell­schaft

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 20. März 2009 – VIII B 170/​08