Steuern spa­ren für Arbeitnehmer

Immer noch zah­len eine Menge Arbeitnehmer zu vie­le Steuern. Wer sei­ne Steuererklärung nicht von einem Fachmann fer­ti­gen lässt und sie sel­ber macht, hat sich mit diver­sen Steuergesetzen und Richtlinien aus­ein­an­der­zu­set­zen. Sich im Dschungel der Vorschriften zu ver­stri­cken, heißt Geld zu ver­lie­ren und zu viel Steuern abfüh­ren zu müs­sen. Schon die Wahl der Steuerklasse kann sich finan­zi­ell aus­wir­ken. Gedanken über die opti­ma­le Steuerklasse soll­ten sich vor Allem Ehepaare machen. Nach dem Einkommensteuergesetz exis­tie­ren 6 Steuerklassen, in die jeder ein­grup­piert wird. Aber gera­de Ehepaare, die bei­de einer steu­er­pflich­ti­gen Tätigkeit nach­ge­hen und nicht getrennt leben, kön­nen sich ent­schei­den. Abhängig vom Einkommen bei­der Partner kann die Steuerklasse III und V oder die Lohnsteuerklasse IV für bei­de die güns­ti­ge­re Variante sein. Optimale Steuerklasse heißt hier bares Geld spa­ren.

Steuern spa­ren für Arbeitnehmer

Weitere Fallstricke kön­nen bei der Steuererklärung auf­tau­chen. Die zu beach­ten­den Vorschriften ändern sich ste­tig, so dass von einem zum ande­ren Jahr auch bei der Steuererklärung eini­ges anders sein kann. So hat sich z.B. die Besteuerung der Einsatzwechseltätigkeit in den letz­ten Jahren gewan­delt: Seit der Neufassung der Lohnsteuer-Richtlinie 2008 wird die „Einsatzwechseltätigkeit” zusam­men mit der „Dienstreise” und der „Fahrtätigkeit” unter dem Begriff der beruf­lich ver­an­lass­ten Auswärtstätigkeit zusam­men­ge­fasst. Danach ist eine sol­che Auswärtstätigkeit dann gege­ben,

  • wenn sie auf Weisung oder mit Billigung des Arbeitgebers unter­nom­men wer­den.
  • wenn ein Arbeitnehmer außer­halb sei­ner Wohnung und sei­ner regel­mä­ßi­gen Arbeitsstätte beruf­lich tätig ist ( fiel frü­her unter Dienstreise).
  • wenn ein Arbeitnehmer sei­ner beruf­li­chen Tätigkeit auf einem Fahrzeug tätig ist ( fiel frü­her unter Fahrtätigkeit).
  • wenn ein Arbeitnehmer nur an stän­dig wech­seln­den Arbeitsstätten sei­ner beruf­li­chen Tätigkeit nach­geht (war frü­her die Einsatzwechseltätigkeit).

Ein Beispiel für eine beruf­lich ver­an­lass­te Auswärtstätigkeit ist typi­scher­wei­se der Monteur mit Einsätzen auf den ver­schie­dens­ten Baustellen oder auch der Referendar, der meh­re­re Stationen durch­läuft. Durch die mit der Mobilität ver­bun­de­nen Mehrkosten wie Fahrtkosten, Verpflegung oder auch Übernachtungskosten ist eine steu­er­li­che Berücksichtigung mög­lich. Vom Finanzamt wer­den die­se Kosten als Werbungskosten aner­kannt – vor­aus­ge­setzt die Aufwendungen wer­den auch in der Steuererklärung gel­tend gemacht. Nur so kann man Steuern spa­ren.